Foto: Drei Jahre FLEX4UKW: Das Projekt am UKW hat sich zum „absoluten Erfolgsprojekt“ entwickelt. Aktuell arbeiten rund 200 Menschen in FLEX4UKW. Darüber freuen sich Marcus Huppertz, UKW-Pflegedirektor (hinten links), und das Team des Flexbüros. (c) UKW / A. Wenzl

Drei Jahre FLEX4UKW: Flexteam stärkt Pflege-Dienstpläne am Uniklinikum Würzburg

Vor drei Jahren wurde am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) das Projekt „FLEX4UKW“ ins Leben gerufen, um neue Pflegekräfte zu gewinnen und die Arbeitsbedingungen langfristig zu verbessern. „Unsere Bilanz macht uns stolz: Wir haben Pionierarbeit geleistet und konnten ein Poolkonzept realisieren, das zu einem wichtigen und dauerhaften Pfeiler im Klinikalltag geworden ist. FLEX4UKW ist ein absolutes Erfolgsprojekt“, sagt Marcus Huppertz, Pflegedirektor an der Würzburger Uniklinik.

Wichtiger Eckpfeiler im Klinikalltag

Aktuell sind rund 200 Mitarbeitende im Projekt FLEX4UKW tätig, was etwa 112 Vollkräften entspricht. Die Rekrutierungskampagne startete im November 2022. Das Konzept des Projekts ist dabei unverändert: Die Beschäftigten können ihre Arbeitszeiten flexibel gestalten und den Umfang ihrer Einsätze individuell festlegen. Zudem haben sie die Wahl aus elf fachlichen Clustern, wie etwa Onkologie oder Operative Medizin. Die FLEX-Mitarbeitenden kommen gezielt dort zum Einsatz, wo krankheitsbedingte Ausfälle auftreten. Dadurch wird das „Einspringen“ aus den festen Stationsteams deutlich reduziert.

Beitrag für mehr Planungssicherheit

Huppertz: „Über das Flexteam wird die Kompensation von Personalausfällen sichergestellt, das ist ein wichtiger Beitrag zur Dienstplanstabilität. Von der so erzeugten Planungssicherheit profitieren alle – sowohl die Stammteams als auch das Team FLEX4UKW.“

Seit April 2025 leitet Saskia Schuster das Flexbüro am UKW. Sie weist auf einen weiteren Aspekt hin: „Allein in diesem Jahr sind bisher 36 Personen aus dem Flexteam in die festen Stationsteams am UKW gewechselt. Das ist ein weiterer Pluspunkt des Konzeptes.“ Umgekehrt wechseln auch Kolleginnen und Kollegen aus den Stationen nach FLEX4UKW. Schuster: „Damit können wir auch diesen Kolleginnen und Kollegen ein passendes Angebot machen, um weiter am UKW zu arbeiten.“ 

Ein zukünftiges Ziel ist unter anderem, die Einarbeitungskonzepte weiter zu verbessern, sodass der Einsatz der Mitarbeitenden auf den Stationen insbesondere beim kurzfristigen Einspringen noch reibungsloser und effizienter gelingt. Wichtig für den Erfolg des Projektes ist und bleibt natürlich eine sehr gute Einarbeitung, das ist uns gemeinsam gelungen und daran arbeiten wir weiter. Hier gilt mein Dank besonders den festen Stationsteams“, so Huppertz.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.ukw.de/flex4ukw/

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