Foto: Vizepräsident Michael Wetterich zusammen mit der neuen VdPB-Präsidentin Rita Zöllner und der ebenfalls neu gewählten 1. Vizepräsidentin Jasmin Bieswanger.
VdPB wählt neues Präsidium
Die Delegierten der Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) trafen sich am vergangenen Donnerstag in Ingolstadt zu ihrer turnusmäßigen Delegiertenversammlung. Nachdem VdPB-Präsidentin Kathrin Weidenfelder im Mai 2025 aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war, stand nun die Neuwahl der Verbandsführung im Mittelpunkt der Sitzung. Mit deutlicher Mehrheit wählten die Delegierten Rita Zöllner zur neuen Präsidentin. Zöllner ist Fachkrankenschwester für Intensiv- und Anästhesiepflege, besitzt einen Masterabschluss in Advanced Nursing Practice und arbeitet sowohl in der Anästhesie des Universitätsklinikums Erlangen als auch als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Evangelischen Hochschule Nürnberg.
Auch der Posten des 1. Vizepräsidenten musste nach dem berufsbedingten Rücktritt von Prof. Dr. Matthias Drossel neu besetzt werden. Die Delegierten entschieden sich mit deutlicher Mehrheit für Jasmin Bieswanger, Fachkrankenschwester für Intensivpflege und Praxisanleiterin am Klinikum Fürth. Mit ihrer Wahl wird Michael Wetterich, der weiterhin dem Präsidium angehört, von jenen zusätzlichen Aufgaben entbunden, die er in den vergangenen Monaten kommissarisch übernommen hatte. „Das ist jetzt meine erste und höchst ehrenvolle Aufgabe als Präsidentin: Ich danke Michael Wetterich aufrichtig für seine Arbeit in den letzten Monaten. Das Engagement, das er in dieser Funktion an den Tag gelegt hat, ist nicht selbstverständlich. Darum bin ich auch besonders dankbar, dass er uns als 2. Vizepräsident mit all den Erfahrungen, die er jetzt gemacht hat, erhalten bleibt und ich auf seine Unterstützung zählen kann“, freut sich VdPB-Präsidentin Rita Zöllner nach ihrer Wahl.
Auch die neu gewählte Vizepräsidentin Jasmin Bieswanger blickt hoffnungsvoll auf die künftige Zusammenarbeit: „Natürlich weiß ich, dass wir uns einer großen Herausforderung und Verantwortung stellen. Immerhin vertreten wir eine große Berufsgruppe und setzen uns für deren Interessen ein. Dass wir uns dessen bewusst sind und uns dieser Aufgabe zu dritt im Präsidium mit einem starken Vorstand hinter uns widmen, lässt mich zuversichtlich darauf blicken.“ Das neue Trio an der Spitze der VdPB hat sich auch bereits über die ersten Schwerpunkte beraten. „Wir brauchen vielleicht noch ein bisschen Zeit, um uns in unseren Ämtern zu orientieren, aber wir haben uns schon jetzt abgestimmt, dass wir für die beruflich Pflegenden und auch für die Mitarbeitenden in der VdPB-Geschäftsstelle Kontinuität gewährleisten möchten, ohne dabei auf neue Impulse zu verzichten, die wir aus unseren Arbeitsfeldern in der Pflege mitbringen. Wir bleiben Bayerns Stimme für die Pflege, wir setzen auf eine Fortführung unserer konstruktiven Gespräche mit anderen Akteuren des Gesundheitswesens und der beruflichen Pflege. Wir setzen auch auf einen guten Draht zur Landespolitik, für uns der wichtigste Partner bei unseren berufspolitischen Aktivitäten. Und wir setzen außerdem auf den Erfolg der uns übertragenen Aufgaben – für eine starke Profession Pflege“, fasst VdPB-Präsidentin Rita Zöllner zusammen.
Für einen ersten konkreten Arbeitsauftrag an das neue Präsidium sorgte die Delegiertenversammlung ebenfalls: Die Mehrheit der Delegierten sprach sich dafür aus, Gespräche über einen möglichen Beitritt der VdPB zum Deutschen Pflegerat (DPR) aufzunehmen. Der DPR wird voraussichtlich als sogenannte maßgebliche Organisation der Pflege auf Bundesebene benannt werden.
Zur Pressemitteilung: https://www.vdpb-bayern.de/vdpb-delegierte-waehlen-rita-zoellner-zur-neuen-praesidentin/
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