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Pflegewissenschaft-, Ausgabe 7-2011CarenapD ? ein Bedarfsassessment für Familien mit Demenz. Praxistest in DeutschlandChristine Riesner, Wilfried Schnepp, Angelika Zegelin |
| Christine Riesner, Wilfried Schnepp, Angelika Zegelin: CarenapD ? ein Bedarfsassessment für Familien mit Demenz. Praxistest in Deutschland . Pflegewissenschaft-, 7-2011, S. , hpsmedia-Verlag, Hungen |
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| CareLit-Permalink: https://app.zeitschrift-pflegewissenschaft.de/detail?doc_id=201158 | |
Der ambulante Versorgungssektor ist in Deutschland auf die Erfassung und Erfüllung der Bedarfe bei Demenz nicht ausgerichtet. Das schottische Bedarfs-Assessment CarenapD (Care Needs Assessment Pack for Dementia) erfasst Bedarfe demenzerkrankter Menschen und leitet in einen Hilfeplan über. Der Bedarf pflegender Angehöriger wird ebenfalls erfasst. In einem Praxistest wird nach der Übersetzung die Anwendbarkeit und Praktikabilität des Assessments CarenapD aus Sicht von Anwendern geprüft. Ebenso wird geprüft, wie die gemeindenahe Versorgung aus der Assessment-Anwendung heraus dargestellt wird. Die Studie erfolgt anhand eines Convergent Mixed Methods Design. CarenapD wird durch 12 MitarbeiterInnen verschiedener Leistungsanbieter und drei MitarbeiterInnen des Medizinischen Dienstes der Kassen im Abstand von ca. vier Monaten bei 55 Personen mit Demenz zweimal angewendet. Ein Fragebogen und Analysen der Assessment-Ergebnisse liefern Ergebnisse zur Anwendbarkeit und Praktikabilität des Assessments. Diese werden von den Anwendern selbst als gut gewertet. Die Einbeziehung von Menschen mit Demenz in den Assessmentprozess gelingt allerdings nicht ausreichend und die Bedarfseinschätzung zeigt, dass die Kommunikation mit der Familie verbesserungsbedürftig ist. Für einen gelingenden Assessmentprozess zur Bedarfserhebung und -erfüllung müssen weitere Schritte der Verbesserung unternommen werden. | |
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Pflegewissenschaft-, Ausgabe 7-2011Zur informellen Unterstützung pflegender Angehöriger im Pflegesetting bei Demenz. Welche Rolle spielen Familie, Freunde und ehrenamtliche Helfer?Claudia Frey |
| Claudia Frey: Zur informellen Unterstützung pflegender Angehöriger im Pflegesetting bei Demenz. Welche Rolle spielen Familie, Freunde und ehrenamtliche Helfer?. Pflegewissenschaft-, 7-2011, S. , hpsmedia-Verlag, Hungen |
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| CareLit-Permalink: https://app.zeitschrift-pflegewissenschaft.de/detail?doc_id=201160 | |
Im Rahmen einer empirischen Studie wurde das informelle Hilfesystem von pflegenden Angehörigen sowie die Akzeptanz auch außerfamiliärer, freiwilliger Hilfeleistungen untersucht. 160 Angehörige aus der Region Eichstätt-Ingolstadt wurden mit standardisierten Fragebögen befragt. Eingeschlossen waren sowohl Pflegende, die den Betroffenen häuslich bzw. mit teilstationärer Unterstützung pflegten, als auch jene, deren erkranktes Familienmitglied (mittlerweile) stationär versorgt wurde. Fast alle Befragten erhalten bzw. erhielten Unterstützung durch weitere Familienmitglieder. Die Zufriedenheit korreliert mit der Frequenz der (erlebten) Hilfeleistung. Etwa jeder vierte Angehörige wünscht sich explizit Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer ? besonders wenn die Pflege bereits länger andauert. Aber nur knapp jeder zehnte Angehörige erhält Unterstützung durch freiwillige Helfer. | |
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Pflegewissenschaft-, Ausgabe 7-20117-2011Gesamtausgabe Pflegewissenschaft, hpsmedia GmbH |
| Gesamtausgabe Pflegewissenschaft, hpsmedia GmbH: 7-2011. Pflegewissenschaft-, 7-2011, S. , hpsmedia-Verlag, Hungen |
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| CareLit-Permalink: https://app.zeitschrift-pflegewissenschaft.de/detail?doc_id=201159 | |
Gesamte Ausgabe 7-2011 der Pflegewissenschaft. | |
- Die Einstellung älterer Menschen zur Gesundheitsförderung ? Eine qualitative Studie
- ?... und dann fiel ich aus allen Wolken ? das war tiefste Pionierarbeit? Betriebsfamiliale Systeme am Beispiel der Hausmutter-Funktion ? Methodisch angelehnt an den Ansatz der Grounded Theory
- Der Einfluss der Werteordnung im Ordenskrankenhaus auf das Commitment von MitarbeiterInnen



