Ein systematischer Wissenstransfer in der Pflege über ein Wissensmanagementsystem

Pflegewissenschaft-, Ausgabe 1-2009

Ein systematischer Wissenstransfer in der Pflege über ein Wissensmanagementsystem

Carsten Giehoff, Ursula Hübner, Jürgen Stausberg

Carsten Giehoff, Ursula Hübner, Jürgen Stausberg: Ein systematischer Wissenstransfer in der Pflege über ein Wissensmanagementsystem. Pflegewissenschaft-, 1-2009, S. , hpsmedia-Verlag, Hungen

          
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Im Mittelpunkt einer pflegerischen Entscheidung auf der Grundlage des Evidence Based Nursing stehen mehrere Komponenten: Erfahrungswissen des Pflegenden, die Vorstellung des Pflegebedürftigen, die Umgebungsbedingungen und die Ergebnisse der Pflegewissenschaft (Behrens und Langer 2004). Während wissenschaftliche Ergebnisse formalisiert in Datenbanken erschlossen werden, sind bisher keine technischen Möglichkeiten im Einsatz, auf Praxiswissen effizient zuzugreifen und dieses formalisiert auszutauschen (Greulich und Brixler 2005). In diesem Zusammenhang wird der Frage nachgegangen, wie ein Austausch von Erfahrungswissen im Handlungsfeld Pflege stattfindet und wie ein systematischer Wissenstransfer mit Hilfe einer technischen Lösung unterstützt werden kann. Vor diesem Hintergrund wurde ein Wissensmanagementsystem für Pflegekräfte ? gemäß der Vorgehensweise des Software Engineerings ? konzipiert, implementiert und evaluiert. Die spezifischen Bedürfnisse für ein solches System wurden in explorativen Interviews mit Pflegekräften (n=40) eines Krankenhauses der Maximalversorgung erhoben.

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Pflegewissenschaft-, Ausgabe 1-2009

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Gesamtausgabe Pflegewissenschaft, hpsmedia GmbH

Gesamtausgabe Pflegewissenschaft, hpsmedia GmbH: 1-2009. Pflegewissenschaft-, 1-2009, S. , hpsmedia-Verlag, Hungen

         
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Gesamte Ausgabe 1-2009 der Pflegewissenschaft.

Elektronische Vernetzung in Krankenhäusern ? Ergebnisse einer empirischen Untersuchung

Pflegewissenschaft-, Ausgabe 1-2009

Elektronische Vernetzung in Krankenhäusern ? Ergebnisse einer empirischen Untersuchung

Christiane Seitz, Karin Wolf-Ostermann

Christiane Seitz, Karin Wolf-Ostermann: Elektronische Vernetzung in Krankenhäusern ? Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. Pflegewissenschaft-, 1-2009, S. , hpsmedia-Verlag, Hungen

         
CareLit-Permalink: https://app.zeitschrift-pflegewissenschaft.de/detail?doc_id=200178


Die vorliegende Studie stellt die Ergebnisse eines Studienprojektes an der Alice Salomon Hochschule Berlin zu den Erfahrungen und Wünschen von Mitarbei-ter(innen) verschiedener Professionen in Krankenhäusern im Raum Berlin und Brandenburg hinsichtlich elektronischer Vernetzung im Krankenhaus dar. Befragt wurden 410 Beschäftigte überwiegend aus dem Pflege- und dem ärztlichen Personalbereich. Im Ergebnis dieser Untersuchung kann festgestellt werden, dass ca. 70% aller Befragten unabhängig von Alter und Berufsgruppe einer elektronischen Vernetzung positiv gegenüberstehen und Computer besonders von Pflegepersonal und Ärzten täglich im Berufsalltag genutzt werden. Die Befragten schätzen ihre Computerkenntnisse überwiegend gut ein. Insbesondere von Pflegekräften werden Vorteile durch eine bessere Koordination der Arbeitsabläufe, eine transparentere Dokumentation und einen besseren Zugang zu Patientendaten genannt. Ein besserer individueller Informationsfluss/-stand, bessere Informationen im Team und in der Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen als Folge von elektronischer Vernetzung führen nach Einschätzung der Befragten zu einer Qualitätsverbesserung. Deutlich als Nachteil elektronischer Vernetzung wird der erhöhte Einarbeitungsaufwand ins System von den Befragten benannt. Gewünscht wird zudem ein besserer Austausch von (Patienten-)Daten mit Partnern im ambulanten Versorgungssektor.