Sorge oder Care-Arbeit in Zeiten von Corona
Hellige, Prof. Dr. B.
Pflegewissenschaft, Hungen · 2020 · Heft 5 · S. 15 bis17 · DOI 10.3936/docid196777
Abstract
Durch die Corona-Krise zeigt sich, wie bedeutsam gelebte Care-Praktiken sind und wie aktuell das Care-Verständnis von J. Tronto ist. Trontos Verständnis fußt auf einer feministischen, moralischen und politischen Perspektive. Sie bietet Lösungsansätze für ein heutiges, zukünftig noch sichtbareres Problem westlicher Gesellschaften: Der wachsende Anteil alter Menschen und Menschen mit Handicap benötigt Sorgearbeit, damit einher geht eine stärkere Nachfrage nach Menschen, die diese Sorgeleistungen erbringen wollen und können. Es geht schon heute, aber in Zukunft noch drängender nicht nur um Fragen der Vereinbarkeit von Kindern mit Berufsarbeit, sondern auch um die Vereinbarkeit von Sorgearbeit für behinderte und pflegebedürftige Menschen mit beruflicher Arbeit.
Zusammenfassung
Die Autorin Barbara Heilige diskutiert die Bedeutung von Care-Praktiken und das Care-Verständnis von J. Tronto in der Pflegewissenschaft in Bezug auf die Corona-Pandemie. Tronto betont die Notwendigkeit von Sorgearbeit in der Gesellschaft und die Herausforderungen, die sich aus der aktuellen Krise ergeben. Es wird darauf hingewiesen, dass die Pflegeberufe in der aktuellen Situation
Schlagwörter
CORONA; LEBEN; MEDIZIN; PERSONAL; GESUNDHEIT; POLITIK; ZEIT;
