Pflegewissenschaft · Artikel

Umsetzung einer Empfehlung des Robert-Koch-Instituts im Kontext der Corona-Pandemie in die Strukturen und Prozesse eines Krankenhauses - Ein Praxisbericht

Roigk, M.A. ,P.; Becker, Prof. Dr. med. C.

Pflegewissenschaft, Hungen · 2020 · Heft 5 · S. 47 bis 48 · DOI 10.3936/docid196786

Abstract

In der aktuell weltweit stattfindenden Corona-Pandemie besteht die Aufgabe staatlicher Behörden und Einrichtungen des Gesundheitswesens unter anderem darin, das Auftreten des Virus in den jeweiligen Regionen Deutschlands zu erkennen und seine Ausbreitung zu bekämpfen. Die zuständige oberste staatliche Einrichtung der Bundesregierung in Deutschland ist das Robert-Koch-Institut (RKI). Die Legitimation erhält das RKI durch § 2 des Gesetzes über Nachfolgeeinrichtungen des Bundesgesundheitsamtes (BGA-Nachfolgegesetz – BGA-NachfG). Das RKI stellt Fachinformationen auf seiner Homepage (RKI, 2020a) für Einrichtungen im Gesundheitssystem (bspw. für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste) aber auch für die breite Öffentlichkeit zur Verfügung. Für Gesundheitseinrichtungen sind dies bspw. Fachinformationen zur Epidemiologie und Fallzahlen, zur Diagnostik, zu Infektionsschutzmaßnahmen oder zum Kontaktpersonenmanagement.

Zusammenfassung

In der Sonderausgabe der Pflegewissenschaft zur Corona-Pandemie wird die Umsetzung einer Empfehlung des Robert-Koch-Instituts in die Strukturen und Prozesse eines Krankenhauses beschrieben. Die Empfehlung betrifft die Kontaktpersonennachverfolgung für medizinisches Personal im Kontext von COVID-19. Es wird erläutert, wie die Empfehlungen des RKI in eine

Schlagwörter

CORONA; COVID-19; PERSONAL; GERIATRIE; STATION; ARZTPRAXIS; EINRICHTUNG; EPIDEMIOLOGIE;