Vertrauensund kompetenzbasiertes Delegationsmodell in Zeiten von Corona
Hasseler, Prof. Dr. M., Krebs, S., Lietz, A.L.
Pflegewissenschaft, Hungen · 2020 · Heft 5 · S. 109 bis 111 · DOI 10.15358/0340-1650-2019-7-8-54
Abstract
Die Behandlung von Personen, welche sich mit dem SARS-CoV-2 Virus infiziert haben, stellt das deutsche Gesundheitswesen und insbesondere Intensivstationen vor Herausforderungen. Die hochkomplexe Versorgung der mit Covid-19 erkrankten Menschen (Kluge et al. , 2020) verschärft den bereits bestehenden Fachkräftemangel in der Pflege zusätzlich. Um Abhilfe zu leisten, wurde auf politischer Ebene der Einsatz von Medizinstudierenden und weiteren Freiwilligen auf den Intensivstationen diskutiert (Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur, 2020). Für die Umsetzung eines solchen Vorschlags in der Praxis ist ein Delegationsmodell zum Einsatz dieser unterstützenden Mitarbeitenden unabdingbar, um zielgerichtet eine qualitativ hochwertige Versorgung sicherstellen zu können. Pflegefachpersonen sind für die Erbringung der Pflege auf Intensivstationen verantwortlich. Diese können jedoch zielgerichtet und kompetenzorientiert Aufgaben an die unterstützenden Kräfte delegieren.
Zusammenfassung
Die Pflegewissenschaft beschäftigt sich in einer Sonderausgabe mit der Herausforderung der Corona-Pandemie. Ein vertrauens- und kompetenzbasiertes Delegationsmodell wird vorgeschlagen, um die Versorgung von Covid-19-Patienten zu gewährleisten. Pflegefachpersonen können Aufgaben an unterstützendes Personal delegieren, jedoch bleibt die Verantwortung bei der Pflegefachperson
Schlagwörter
CORONA; COVID-19; DELEGATION; LEADERSHIP; PFLEGE; FRAGEBOGEN; KOMMUNIKATION; RECHT;
