Cohen-Mansfield Agitation Inventory (CMAI)
Olaf Stoffel
Pflegewissenschaft, Hungen · 2010 · Heft 1 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/docid200099
Abstract
Der Cohen-Mansfield Agitation Inventory (CMAI) ist ein Assessment zur Einschätzung der Intensität agitierten Verhaltens bei demenziell erkrankten Menschen. 25 (29) Verhaltensweisen werden auf dem CMAI benannt. Auf einer siebenstufigen Skala (Teil A) wird das Ausmaß herausfordernden Verhaltens festgehalten. Im Teil B sind Aussagen über etwaige Antriebsstörungen zu treffen. Der CMAI ist eine Entscheidungshilfe, wenn es darum geht zu klären, ob ein demenziell erkrankter Heimbewohner auf eine gerontopsychiatrische Station verlegt werden sollte oder nicht. Die Heimaufsichtsbehörden fordern zunehmend den Einsatz des CMAI, um z. B. heiminterne Entscheidungen über die Verlegung von Bewohnern besser nachvollziehen zu können.
Zusammenfassung
Der Cohen-Mansfield Agitation Inventory (CMAI) ist ein Assessmentinstrument zur Bewertung agitierten Verhaltens bei Menschen mit Demenz. Es umfasst 25 (29) Verhaltensweisen, die auf einer siebenstufigen Skala hinsichtlich ihrer Häufigkeit erfasst werden. Der CMAI dient als Entscheidungshilfe für die Verlegung demenziell erkrankter Personen in gerontopsychiatrische Einrichtungen und wird zunehmend von Heimaufsichtsbehörden gefordert. Agitiertheit wird als unangemessene verbale oder motorische Aktivität definiert, die nicht auf offensichtliche Bedürfnisse zurückzuführen ist. Die Ergebnisse des
Schlagwörter
STATION; BEOBACHTUNG; BETREUUNG; DEMENZ; ESSEN; AUFNAHME; BEURTEILUNG; EINRICHTUNG; ENTSCHEIDUNG;
