Interprofessionalität in der Umsetzung
Gabriele Schroeder
Pflegewissenschaft, Hungen · 2010 · Heft 1 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/docid200105
Abstract
Sowohl in der schulischen als auch in der beruflichen Praxis ist schon längstens der Bedarf für einen interprofessionellen Arbeitsalltag aufgezeigt. Alle Professio-nen haben in ihren Curricula und Bildungsplänen die Notwendigkeit verankert, interprofessionelle Aspekte zu berücksichtigen und mit den involvierten Berufspersonen zu kooperieren. Sowohl in den Institutionen der Bildung, als auch der beruflichen Praxis wurden und werden verschiedene Projekte initiiert, um die interprofessionelle Zusammenarbeit zu fördern und gezielter zu gestalten. Bisher sind diese Aktivitäten eher Einzelaktionen der Institutionen. Erreichte Erfolge bleiben auf die Institution begrenzt und eine Außenwirkung deshalb eher zufällig. Dennoch sollte man diesen Projekten einen hohen Stellenwert einräumen, zeigen sie letztendlich die Relevanz des Themas auf und lassen einen Paradigmenwechsel näher rücken.
Zusammenfassung
Der Text von Gabriele Schroeder thematisiert die Notwendigkeit und Umsetzung von Interprofessionalität im Gesundheitswesen. In Bildungseinrichtungen und der beruflichen Praxis wird zunehmend der Bedarf an interprofessioneller Zusammenarbeit erkannt, um den komplexen Anforderungen des Gesundheitswesens gerecht zu werden. Projekte zur Förderung dieser Zusammenarbeit sind jedoch oft isoliert und ihre Erfolge bleiben auf die jeweiligen Institutionen beschränkt. Zentrale Herausforderungen sind die unterschiedlichen Werte der Berufsgruppen, Machtverhältnisse und unzureichende Kenntnisse über die
Schlagwörter
ZUSAMMENARBEIT; LERNEN; KOMMUNIKATION; MEDIZIN; PFLEGE; BILDUNG; GESUNDHEITSWESEN; ARBEITSGRUPPE; AUSBILDUNG;
