Pflegewissenschaft · Artikel

Multiprofessionelles geriatrischesAssessment als Grundlage für die„optimale“ Betreuungsformim Alter

Gerald Gatterer

Pflegewissenschaft, Hungen · 2007 · Heft 1 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/docid200419

Abstract

Die effiziente und individuelle Betreuung von älteren Menschen mit unterschiedlichsten Erkrankungen setzt diagnostische und therapeutische Maßnahmen verschiedenster Fachdisziplinen voraus. Insofern erscheint es auch zielführend, das Management dieser Erkrankung multidisziplinär zu gestalten. Nur durch die enge Kooperation zwischen PatientInnen, Angehörigen, ÄrztInnen, PsychologInnen, Pflegepersonen und anderen Betreuungspersonen (Böhmer, Rhomberg, Weber, 2005) kann diesem eine entsprechende Lebensqualität und die Verzögerung des Krankheitsverlaufes ermöglicht werden. Unter optimalsten Bedingungen geschieht dies ambulant in seiner bestehenden Wohnumgebung, jedoch sind auch stationäre Betreuungsformen notwendig. Grundlage hierfür ist ein zielorientiertes geriatrisches multiprofessionelles Assessment und darauf aufbauende problemund patientenorientierte Maßnahmen.

Zusammenfassung

Der Fachtext von Gerald Gatterer thematisiert die Notwendigkeit eines multiprofessionellen geriatrischen Assessments zur optimalen Betreuung älterer Menschen mit verschiedenen Erkrankungen, insbesondere Demenz. Angesichts des steigenden Anteils älterer Menschen und der damit verbundenen Zunahme von Demenzerkrankungen ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Psychologen, Pflegekräften und Angehörigen entscheidend. Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und den Krankheitsverlauf zu verlangsamen. Das Assessment dient der Identifikation individueller

Schlagwörter

BETREUUNG; DEMENZ; THERAPIE; DIAGNOSTIK; INTEGRATION; INTERAKTION; PFLEGE; TRAINING; ZIEL;