Ich glaube, ich fahre in die Highlands - Das Phänomen Verwirrtheit in der Familie McKay
Christine Schulze Kruschke, Anke Steuber
Pflegewissenschaft, Hungen · 2006 · Heft 4 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/docid200482
Abstract
Die vorgestellte Lerneinheit ist inspiriert durch den Roman: „Ich glaube, ich fahre in die Highlands“ von Margaret Forster, in dessen Mittelpunkt Familie McKay und deren an einer Demenz erkrankten Großmutter stehen. Am Beispiel dieser Geschichte können mit der Methode des Szenischen Spiels Pflegephänomene im Zusammenhang mit Verwirrtheit untersucht, Belastungen im System der pflegenden Familie dargestellt und pflegerische Handlungsmöglichkeiten in der Betreuung von Menschen mit einer Demenz und deren Familien erprobt werden. Es lassen sich unterschiedliche Perspektiven innerhalb eines pflegenden Systems nachvollziehen und Empathie für pflegende Angehörige ausbilden. Die Lerneinheit ist eine solide Grundlage für die Ausarbeitung von erfahrungsbezogenem Unterricht sowohl in der Altenund Krankenpflegeausbildung als auch in der Weiterbildung von Pflegenden im Rahmen eines gerontopsychiatrischen Langzeitkurses. Teilnehmer/innen, die eine Zusatzqualifikation zum/zur Berater/in von pflegenden Angehörigen anstreben, können ebenso davon profitieren.
Zusammenfassung
Der Fachtext behandelt das Phänomen der Verwirrtheit innerhalb der Familie McKay, inspiriert von Margaret Forsters Roman „Ich glaube, ich fahre in die Highlands“. Die Autoren, Christine Schulze Kruschke und Anke Steuber, nutzen szenisches Spiel, um Pflegephänomene im Kontext von Demenz zu analysieren und die Belastungen für pflegende Angehörige zu verdeutlichen. Die Lerneinheit zielt darauf ab, Empathie für diese Angehörigen zu fördern und bietet eine Grundlage für die Pflegeausbildung sowie die Weiterbildung von Fachkräften. Der Text thematisiert auch die Herausforderungen, die mit der
Schlagwörter
FAMILIE; PFLEGE; DEMENZ; LEBEN; BETREUUNG; BEZIEHUNG; WAHRNEHMUNG; AUSBILDUNG; BERLIN; AINS;
