Kompetenzbezogenes Lernendurch LernortkooperationSozial-kommunikative Kompetenz von Pflegepersonen – Berufsidentität leben
Christa Schilder
Pflegewissenschaft, Hungen · 2006 · Heft 3 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/docid200491
Abstract
Die Fähigkeiten idealtypischer, aktueller, sozial-kommunikativer Kompetenz von Pflegepersonen werden erörtert. Dabei wird Bezug genommen auf eine unverzichtbare Berufsidentität, die den als erforderlich erachteten Fähigkeiten sozial-kommunikativer Kompetenz zugrunde liegt. Die Berufsidentität ist getragen von Selbstbestimmung und Kooperation der Pflegepersonen in der Zusammenarbeit mit den Gesundheitsberufen, Respekt der Pflegepersonen vor dem Expertentum ihrer KlientInnen für deren Leben, dem Verständnis der Pflege als Dienstleistung im Auftrag von KlientInnen, der Bemühung um eine ganzheitliche Perspektive vom Menschen, der Verantwortung der Pflegeperson für die Beziehungspflege zu KlientInnen. Es werden Überlegungen zur Unterstützung der Entwicklung geeigneter sozial-kommunikativer Kompetenz in der Pflegeausbildung angestellt. Dazu werden das Leitbild der Gesundheitsund Krankenpflegeschule des Rudolfinerhauses/Wien und Lernziele aus dem Fach „Kommunikation, Konfliktbewältigung, Supervision und Kreativitätstraining“ herangezogen. Auszubildende sollen sich demnach als Anteile eines komplexen Systems begreifen lernen, das sie beeinflussen und durch das sie beeinflusst werden. Die Ebenen des theoretischen, individuellen und handelnden Zugangs zum Thema finden durchgehend Beachtung. Die duale Ausbildung wird als besondere Herausforderung und Chance für die Entwicklung sozial-kommunikativer Kompetenz begriffen. Es werden Möglichkeiten für einen erfolgreichen Transport sozialkommunikativer Kompetenz von der theoretischen in die praktische Ausbildung und umgekehrt aufgezeigt. Die erforderlichen Qualitäten von PflegelehrerInnen, zur Unterstützung der Entwicklung sozial-kommunikativer Kompetenz, werden thematisiert.
Zusammenfassung
Der Text von Christa Schilder behandelt die sozial-kommunikative Kompetenz von Pflegepersonen und deren Bedeutung für die Berufsidentität. Diese Kompetenz umfasst Fähigkeiten wie Empathie, Konfliktbewältigung und präzise Kommunikation, die für die Zusammenarbeit mit Klienten und anderen Gesundheitsberufen unerlässlich sind. Die Berufsidentität der Pflegepersonen wird als zentral für die Entwicklung dieser Kompetenzen betrachtet, da sie Selbstbestimmung und Kooperation in der interdisziplinären Zusammenarbeit fördert. Der duale Ausbildungsansatz wird als Chance gesehen, theoretisches Wissen in
Schlagwörter
AUSBILDUNG; ENTWICKLUNG; ZUSAMMENARBEIT; KOMMUNIKATION; LERNEN; PFLEGE; EMPATHIE; PFLEGEVISITE; SUPERVISION;
