Gesundheitsund KrankenpflegeschülerInnenVulnerable Zielgruppe für Prävention oder Hoffnungsträger für mehr Patientenberatung und -souveränität?
Gregor Pleiss
Pflegewissenschaft, Hungen · 2005 · Heft 1 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/docid200534
Abstract
Die Konzepte der Prävention und Gesundheitsförderung erlangen gesamtgesellschaftlich zunehmend an Bedeutung. Dies findet seinen Ausdruck in der Ausrichtung der Gesundheitspolitik auf genannte Konzepte, aktuell im Kabinettsbeschluss der deutschen Bundesregierung zur „Stärkung der gesundheitlichen Prävention: Prävention stärken – Gesundheit erhalten“ (Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung, 2005) nach zu lesen. Dass dabei die Pflegeberufe eine nicht unerhebliche Rolle spielen sollen, ist nicht zuletzt dem Krankenpflegegesetz von 2003 oder den Ausbildungsrichtlinien einzelner Bundesländer zu entnehmen (vgl. des Gesetzes über die Berufe in der Krankenpflege, 16. 07. 2003 und Ausbildungsrichtlinie für die staatlich anerkannten Krankenund Kinderkrankenpflegeschulen in NRW, 2003). Meiner Meinung nach werden aber die Probleme für die Pflege (-ausbildung), die mit diesem Anspruch einhergehen, zur Zeit wenig berücksichtigt. Diesen Pro-blementwurf möchte ich im Folgenden skizzieren.
Zusammenfassung
Der Artikel von Gregor Pleiss thematisiert die Rolle von Gesundheits- und KrankenpflegeschülerInnen als vulnerable Zielgruppe in der Prävention und Gesundheitsförderung. Trotz der wachsenden Bedeutung dieser Konzepte in der Gesundheitspolitik, werden die Herausforderungen für die Pflegeausbildung und die psychischen sowie physischen Belastungen der Pflegenden oft vernachlässigt. Pleiss beschreibt ein „Präventionsparadox“, bei dem Pflegende sowohl als Zielgruppe für Gesundheitsförderung als auch als Initiatoren von Präventionsmaßnahmen fungieren sollen. Er hebt die Notwendigkeit hervor, die
Schlagwörter
PFLEGE; GESUNDHEIT; AUSBILDUNG; KRANKENPFLEGE; BERATUNG; GESUNDHEITSWESEN; BEFRAGUNG; GRUPPE; KRANKENPFLEGEAUSBILDUNG;
