Pflegeforschung in derAusbildung zur diplomiertenPflegefachperson
Ada-Katrin Busch
Pflegewissenschaft, Hungen · 2004 · Heft 1 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/docid200692
Abstract
Lehren und Lernen sind am UniversitätsSpital Zürich (USZ) Bestandteile des Be-rufsalltages. Es wird eine Lernkultur gepflegt, in der eigenverantwortliches und selbstgesteuertes Lernen möglich ist. Lernen soll Freude machen und Partizipati-on gehört am USZ zu den grundlegenden Vorstellungen von Zusammenarbeit. Im Bereich der Grundausbildung Pflege in der Praxis begleiten, unterstützen und fördern Lehrerinnen und Lehrer Lernende verschiedener Gesundheitsund Krankenpflegeschulen in ihren Praktika auf dem Weg zum schweizerischen Di-plomabschluss in der Gesundheitsund Krankenpflege auf dem Diplomniveau II. Die Ausbildung in der Praxis richtet sich im Schwerpunkt auf das Lernen durch Reflexion und Systematisierung von praktischen Erfahrungen aus. Wie dieser Schwerpunkt auch hinsichtlich des Fachinhaltes Pflegeforschung im Rahmen eines siebentägigen Projektes auf einer unfallchirurgischen Station des Universi-tätsSpitals Zürich umgesetzt werden konnte, und welche fachdidaktischen Über-legungen bei der Planung und Durchführung dieser Lehr-/Lernsequenz leitend waren, soll im Folgenden dargestellt werden.
Zusammenfassung
Der Artikel von Ada-Katrin Busch behandelt die Integration von Pflegeforschung in die Ausbildung zur diplomierten Pflegefachperson am UniversitätsSpital Zürich (USZ). Die Ausbildung fördert eigenverantwortliches Lernen und Reflexion über praktische Erfahrungen. Ein sieben Tage umfassendes Projekt auf einer unfallchirurgischen Station ermöglicht den Lernenden, theoretisches Wissen in praktische Kontexte zu übertragen. Die Pflegewissenschaft wird als entscheidend für die Verbesserung der Pflegepraxis betrachtet, wobei eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis erforderlich ist.
Schlagwörter
PFLEGEFORSCHUNG; AUSBILDUNG; LERNEN; PFLEGE; PROJEKT; ENTWICKLUNG; ZEIT; GRUPPE; STATION;
