Patientenbefragungen – und dann?
Heidemarie Weber, Marianne Zierath, Wolf Langewitz, Matthias Nübling
Pflegewissenschaft, Hungen · 2002 · Heft 6 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/docid200824
Abstract
Qualitätsentwicklung ist in den Universitätskliniken des Kantonsspitals Basel inzwischen mehr als eine Vision: durch die Unterstützung der Spitalleitung und der Bereichsleitungen werden die Bemühungen der Bereiche in Bezug auf die Verbesserung ihres medizinisch-therapeutischen und pflegerischen Leistungsangebotes als auch ihrer Effizienz konkretisiert. In Zusammenarbeit zwischen Spitalleitung und Bereichen werden durch die Umsetzung der gesetzlichen (KVG) und der vertraglichen Vorgaben (Rahmenvertrag zwischen Schweizer Spitälern H+ und dem Konkordat Schweizerischer Krankenkassen) Massnahmen und Projekte koordiniert, die zur Qualitätsförderung beitragen. Damit ist die Patientenbefragung kein einmaliges Ereignis ohne Konsequenzen, sondern eine Basis für spitalinterne Verbesserungsprozesse, deren Umsetzung allerdings von der Verantwortungsstruktur der beteiligten Bereiche abhängig ist
Zusammenfassung
Im Kantonsspital Basel wird Qualitätsentwicklung aktiv vorangetrieben, unterstützt von der Spital- und Bereichsleitung. Patientenbefragungen sind Teil eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses, der auf gesetzlichen Vorgaben basiert. Die erste Patientenbefragung von 1996/1997 identifizierte Defizite in der Kommunikation und Information, die von 443 Patienten wahrgenommen wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere die Kommunikation von Ärzten und Pflegepersonal kritisch bewertet wird. Trotz der positiven Rückmeldungen zur Befragung haben Kliniken Schwierigkeiten, notwendige
Schlagwörter
MANAGEMENT; ORGANISATION; FRAGEBOGEN; VERGLEICH; BETREUUNG; KOMMUNIKATION; PATIENT; PROJEKT; STUDIE;
