Patientenbefragung
H. Weber, M.A., W. Langewitz, Prof. Dr. med., M. Nübling, M.A.
Pflegewissenschaft, Hungen · 1999 · Heft 2 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/docid201099
Abstract
In der hier dargestellten Studie wird ein Fragebogen eingesetzt, der die spezifischen Erfahrungen von Patienten während ihres Krankenhausaufenthal-tes in „Berichten" (reporting-Verfahren) widerspiegelt. Defizite in der Versorgung und Betreuung werden hauptsächlich im Bereich der Information, Aufklärung und Kommunikation durch Ärzte erlebt. Bei den Pflegenden bemängeln vor allem die auf Hilfe angewiesenen Patienten die Versorgungsleistungen. Wenn es um die Mitentscheidung im Diagnose-, Therapieund Heilungsprozess geht, so wissen weder Ärzte noch Pflege von „ihren" Patienten, ob sie nicht in stärkerem Masse als bisher einbezogen werden wollen. Gleichwohl zeichnet sich ein Trend ab, dass Patienten als kritische „Kunden" mehr Mitentscheidungsmöglichkeit haben wollen
Zusammenfassung
Die Studie zur Patientenbefragung untersucht die Qualität der Versorgung und Betreuung im Krankenhaus aus der Sicht der Patienten. Ein spezifischer Fragebogen erfasst die Erfahrungen der Patienten während ihres Aufenthalts und zeigt, dass Defizite vor allem in den Bereichen Information, Aufklärung und Kommunikation durch Ärzte sowie in der Pflege wahrgenommen werden. Patienten wünschen sich mehr Mitentscheidungsmöglichkeiten im Behandlungsprozess. Die Studie, die am Kantonsspital Basel durchgeführt wurde, zielt darauf ab, eine Datengrundlage für zukünftige Interventionen und
Schlagwörter
FRAGEBOGEN; HILFE; INFORMATION; STUDIE; ZEIT; PATIENT; BETREUUNG; ERLEBEN; KRANKENHAUS;
