Besonderheiten der Arzneimittelapplikation bei chronischen Erkrankungen am Beispiel des geriatrischen Patienten
Katharina Schroer
Pflegewissenschaft, Hungen · 2011 · Heft 9 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1103
Abstract
Medikamente sind ein zentraler Bestandteil chronischer Erkrankungen, doch oft sind gerade ältere Patienten mit der instrumentellen Handhabung des Arzneimittels überfordert. Aufgrund von altersbedingten Funktionseinschränkungen (z. B. die Minderung des Sehvisus) und Krankheitsfolgen (z. B. die Fingersteifigkeit bei Arthrose) kann bereits die Entnahme des Medikaments aus seiner Verpackung zu einem Kraftakt werden. Das in diesem Fachartikel vorgestellte Projekt nimmt sich den Besonderheiten der Arzneimittelapplikation bei chronisch erkrankten, geriatrischen Patienten an. Es überprüft die Hypothese, ob Krankheitsfolgen ein Problem bei der selbstständigen Anwendung von Arzneimitteln darstellen können. Um diese Frage zu beantworten, wurden sechs theoretische Untersuchungen mit quantitativem Forschungsansatz durchgeführt. Krankheitsbilder und deren Medikation wurden analysiert und resultierende problematische Arzneiformen identifiziert.
Zusammenfassung
Der Fachartikel von Katharina Schroer behandelt die Herausforderungen der Arzneimittelapplikation bei geriatrischen Patienten mit chronischen Erkrankungen. Ältere Menschen sind oft mit altersbedingten Einschränkungen wie Seh- und Bewegungsproblemen konfrontiert, die die Handhabung von Medikamenten erschweren. Das Projekt untersucht, ob diese Einschränkungen die selbstständige Anwendung von Arzneimitteln beeinträchtigen. Durch quantitative Analysen wurden problematische Arzneiformen identifiziert, um die Arzneimittelversorgung zu verbessern. Die Studie betont die Notwendigkeit
Schlagwörter
ARZNEIMITTELAPPLIKATION; COMPLIANCE; PFLEGE; ARZNEIMITTEL; DEMENZ; PROBLEM; ENTWICKLUNG; PATIENT; ZUSAMMENARBEIT;
