Gesundheitskompetenz – Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten sind konstitutiv für persönliches und professionelles gesundheitliches Handeln?
Marianne Brieskorn-Zinke
Pflegewissenschaft, Hungen · 2011 · Heft 1 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1110
Abstract
Gesundheitsförderung braucht professionelle Gesundheitskompetenz. Der Artikel geht zunächst der Frage nach, was in den Gesundheitswissenschaften unter dem Begriff Gesundheitskompetenz diskutiert wird. Dann wird die These vertreten, dass das einseitig kognitiv basierte Konzept von Gesundheitskompetenz zu erweitern ist, um ein erfahrungsbasiertes Konzept, in dem die Fähigkeiten zum Spüren und Wahrnehmen zentral sind.
Zusammenfassung
Der Artikel von Marianne Brieskorn-Zinke thematisiert die Bedeutung von Gesundheitskompetenz für die Gesundheitsförderung im Pflegeberuf. Er kritisiert das einseitig kognitive Verständnis von Gesundheitskompetenz und plädiert für eine Erweiterung um erfahrungsbasierte Fähigkeiten, die das Spüren und Wahrnehmen betonen. Die Entwicklung der Pflege hin zu einem gesundheitsorientierten Ansatz erfordert eine adäquate Ausbildung in Gesundheitsförderung, die derzeit unzureichend ist. Eine bundesweite Erhebung zeigt, dass die Umsetzung von Gesundheitsförderung in der Pflege herausfordernd ist, obwohl
Schlagwörter
GESUNDHEIT; ENTWICKLUNG; PFLEGE; WAHRNEHMUNG; GESUNDHEITSVERHALTEN; MODELL; MOTIVATION; PROJEKT; ARBEITSGRUPPE;
