Integrierte und modularisierte Altenpflegeund Heilerziehungspflegeausbildung (HEPAP)
Walter Anton
Pflegewissenschaft, Hungen · 2012 · Heft 2 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1137
Abstract
Die Ausbildungen der Pflegeberufe mussten sich im Zeitalter eines veränderten demografischen Bevölkerungswachstums sowie gesellschaftlicher, gesetzlicher, didaktischer und berufspolitischer Einflüsse in den letzten Jahren wechselnden Rahmenbedingungen anpassen und neuen Herausforderungen stellen. Die Entwicklung innovativer Ausbildungskonzepte unter der Berücksichtigung der Aspekte Integration, Modernisierung, Modularisierung sowie Flexibilität und Durchlässigkeit zum Hochschulsystem, meist in Form von zeitlich befristeten Modellprojekten, brachte deutschlandweit neue Ausbildungsimpulse. Während die pflegerischen Ausbildungen der Altenpflege-, Gesundheitsund Krankenpflege sowie der Kinderkrankenpflege in vielfältigen Modellen eine Verknüpfung erfahren haben, ist bisher nur einmal der Versuch einer Integration der Altenpflegeund Heilerziehungspflegeausbildung praktikabel und mit Erfolg in die Tat umgesetzt worden.
Zusammenfassung
Die integrierte und modularisierte Altenpflege- und Heilerziehungspflegeausbildung (HEPAP) reagiert auf die Herausforderungen des demografischen Wandels und der sich verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Innovative Ausbildungskonzepte wurden entwickelt, um Flexibilität und Durchlässigkeit in das Hochschulsystem zu ermöglichen. Während andere Pflegeausbildungen bereits verknüpft wurden, ist die Integration von Altenpflege und Heilerziehungspflege bislang nur einmal erfolgreich umgesetzt worden. HEPAP bietet eine Doppelqualifikation, die den Anforderungen des Berufsbildungsberichts
Schlagwörter
ALTENPFLEGE; AUSBILDUNG; ENTWICKLUNG; PFLEGE; BILDUNG; CURRICULUM; ZIEL; DIDAKTIK; TRAINING;
