Pflegewissenschaft · Artikel

Technische Pflegeassistenzsysteme in der Regelversorgung - Eine Potentialanalyse aus Professionals-Perspektive

Alexander Bauer, Stephanie Boese, Margarete Landenberger

Pflegewissenschaft, Hungen · 2012 · Heft 9 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1169

Abstract

Die demografische Entwicklung stellt die Gesundheitsversorgung älterer Menschen im ländlichen Raum vor große Herausforderungen. Ein breit diskutierter Ansatz zur Lösung dieses Problems sind technische Assistenzsysteme, die älteren Menschen ermöglichen sollen, trotz gesundheitlicher Einschränkungen so lange wie möglich selbständig in der eigenen Wohnung verbleiben zu können (Ambient Assisted Living, AAL). Bislang kaum untersucht ist aber die Frage, ob solche technischen Assistenzsysteme aus Sicht der unterschiedlichen Gesundheitsberufe tatsächlich bereits das Potential für den Einsatz in der Regelversorgung haben und welche Anforderungen Gesundheitsprofessionals an ambiente Gesundheitstechnik stellen.

Zusammenfassung

Die demografische Entwicklung stellt die Gesundheitsversorgung älterer Menschen, insbesondere im ländlichen Raum, vor erhebliche Herausforderungen. Technische Assistenzsysteme, bekannt als Ambient Assisted Living (AAL), sollen älteren Menschen helfen, trotz gesundheitlicher Einschränkungen selbstständig zu leben. Eine Untersuchung unter 237 Fachärzten und ambulant tätigen Pflegekräften in Sachsen-Anhalt zeigt, dass Pflegekräfte offener gegenüber AAL-Technologien sind als Allgemeinmediziner. Dennoch geben 84 % der Ärzte an, schlecht auf den Einsatz solcher Technologien vorbereitet zu sein, und

Schlagwörter

PFLEGE; REGELVERSORGUNG; TECHNIK; AUFNAHME; BEFRAGUNG; ENTWICKLUNG; HEMIPARESE; LANDKREIS; MANAGEMENT;