Psychosoziale Auswirkungen und pflegerische Begleitung bei einem Mammakarzinom nach Ablatio mammae
Jasmin Perret, Janette Bruppacher
Pflegewissenschaft, Hungen · 2012 · Heft 11 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1186
Abstract
Ziel dieser Literaturarbeit war es, die psychosozialen Auswirkungen einer Ablatio mammae bei einem Mammakarzinom zu ermitteln. Das Mammakarzinom ist die häufigste Tumorart, die schweizer Frauen betrifft. Trotz der fortschreitenden Medizin werden jährlich zirka 1500 Ablatio Mammae durchgeführt, welche das Körperbild einer Frau wesentlich verändern. Medizinische Datenbanken wurden nach Literatur aus westlichen Kulturräumen über Studien mit Teilnehmerinnen im Alter zwischen 18 bis 65 Jahren durchsucht. Es zeigte sich, dass verschiedenste Faktoren auf das psychische Wohlbefinden einer Betroffenen Einfluss nehmen. Es wird von psychischem Dystress, sexueller Dysfunktion, Körperbildstörungen und Einschränkung der Lebensqualität berichtet. Pflegefachpersonen haben eine wichtige Rolle in der Begleitung während der Hospitalisation inne. Sie sind Ansprechsperson für Sorgen und können Ängste nehmen und Sicherheit vermitteln.
Zusammenfassung
Die Literaturarbeit von Jasmin Perret und Janette Bruppacher untersucht die psychosozialen Auswirkungen einer Ablatio mammae bei Frauen mit Mammakarzinom. Brustkrebs ist die häufigste Tumorart bei Schweizerinnen, und jährlich werden etwa 1500 Ablatio Mammae durchgeführt. Die Operation verändert das Körperbild der Betroffenen erheblich und kann zu psychischem Dystress, sexueller Dysfunktion und einer verminderten Lebensqualität führen. Pflegefachpersonen spielen eine zentrale Rolle in der emotionalen Unterstützung und Begleitung der Patientinnen. Die Studie zeigt, dass viele Frauen mit ihrem
Schlagwörter
MAMMAKARZINOM; PFLEGE; ALTER; NETZWERK; LITERATUR; IMAGE; PFLEGEPLANUNG; BETREUUNG; FRAU; AINS;
