Der Weg zu einem optimierten Schmerzmanagement bei erwachsenen Intensivpatienten
Manela Glarcher, Christine Foussek, Andreas Sandner-Kiesling
Pflegewissenschaft, Hungen · 2013 · Heft 6 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1220
Abstract
Zur Erhebung und Bewertung des Schmerzmanagements auf Intensivstationen existieren nur wenige aussagekräftige Studien. Am Landeskrankenhaus Universitätsklinikum Graz werden im Rahmen des Projekts „Ergebnisorientiertes Schmerzmanagement“ gezielt Maßnahmen in der Versorgung von akuten Schmerzen gesetzt. Diese Untersuchung unterstützt die Umsetzung eines interdisziplinären Schmerzmanagements bei erwachsenen Intensivpatienten, indem Struktur-, Prozessund Ergebniskriterien für Intensivstationen entwickelt worden sind. Mithilfe dieser Kriterien konnte durch eine Befragung von sieben Intensivstationen die IST-Situation des Schmerzmanagements in einer Pilottestung erfasst werden. Dabei wurde ein Bedarf an klar definierten Strukturen und Prozessen sowie in der gezielten Schulung aller Aspekte des Schmerzmanagements festgestellt. Die IST-Erhebung war der Ausgangspunkt für das bereits eingeleitete Projekt „Ergebnisorientiertes Schmerzmanagement“ 2011.
Zusammenfassung
Der Artikel beschreibt ein Projekt zur Optimierung des Schmerzmanagements bei erwachsenen Intensivpatienten am Universitätsklinikum Graz. Aufgrund unzureichender Studien zur Schmerzversorgung auf Intensivstationen wurde das Projekt „Ergebnisorientiertes Schmerzmanagement“ ins Leben gerufen, um interdisziplinäre Standards zu entwickeln. Eine Pilotstudie erfasste die IST-Situation auf sieben Intensivstationen, wobei ein Mangel an klaren Strukturen und Schulungen festgestellt wurde. Die Studie zielte darauf ab, messbare Struktur-, Prozess- und Ergebniskriterien zu etablieren, um die Qualität der
Schlagwörter
BEFRAGUNG; MANAGEMENT; PFLEGE; DOKUMENTATION; MITARBEITER; SCHMERZ; THERAPIE; BEURTEILUNG; FRAGEBOGEN;
