Zur Gesundheit der Gesundheitsund KrankenpflegeschülerInnen in Oberösterreich - Eine quantitativ-deskriptive Querschnittstudie
Helmut Freudenthaler, Gerhard Müller
Pflegewissenschaft, Hungen · 2013 · Heft 7 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1224
Abstract
Studien an Gesundheitsund KrankenpflegeschülerInnen bzw. -studentInnen zeigten, dass deren gesundheitsrelevante Lebensweisen und deren Gesundheitszustand im Vergleich zur Gesamtbevölkerung signifikant weniger beachtet bzw. praktiziert wurden. Dabei sind Auszubildende in Gesundheitsberufen schon während der Ausbildung hohen Belastungen ausgesetzt. Ziel der Studie war es daher, Daten zum Gesundheitsempfinden und -verhalten der Auszubildenden in der Gesundheitsund Krankenpflege in Oberösterreich zu erheben. Die Ergebnisse der repräsentativen, quantitativ-deskriptiven Untersuchung zeigen, dass auch die oberösterreichischen Gesundheitsund KrankenpflegeschülerInnen im Vergleich zur altersäquivalenten Bevölkerung und den österreichischen SchülerInnen ihre Gesundheit schlechter einschätzen, verstärkt psychische und physische Beschwerden aufweisen und in ihrem Gesundheitsverhalten teilweise schlechter abschneiden.
Zusammenfassung
Die Studie untersucht die Gesundheit von Gesundheits- und KrankenpflegeschülerInnen in Oberösterreich und zeigt, dass deren Gesundheitszustand und -verhalten im Vergleich zur allgemeinen Bevölkerung schlechter sind. Die Auszubildenden berichten von mehr psychischen und physischen Beschwerden und schätzen ihre Gesundheit negativer ein. Die Forschung belegt, dass gesundheitliche Lebensweisen unter diesen SchülerInnen weniger beachtet werden, was auf die hohen Belastungen während der Ausbildung zurückzuführen ist. Zudem wird auf die Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung im
Schlagwörter
GESUNDHEIT; VERGLEICH; BEFRAGUNG; STUDIE; AUSBILDUNG; GESUNDHEITSVERHALTEN; ETHIKKOMMISSION; KRANKENPFLEGE; INTERNATIONAL;
