Ausgewählte Qualitätskriterien des Erfassungsbogens Mobilität (EBoMo)
Nicole Stulier
Pflegewissenschaft, Hungen · 2014 · Heft 3 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1247
Abstract
Hintergrund Für die Pflegepraxis der stationären Altenhilfe gibt es derzeit kein standardisiertes Instrument zur umfassenden und differenzierten Einschätzung der Mobilität (Huijbregts et al., 2009). Dies veranlasste eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Angelika Abt-Zegelin von der Universität Witten/Herdecke (UW/H) zur Entwicklung des Erfassungsbogens Mobilität (EBoMo). Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist eine erste wissenschaftliche Untersuchung ausgewählter Qualitätskriterien des EBoMo. Methode Anhand einer Gelegenheitsstichprobe von 222 Pflegeheimbewohnern wurden die Interrater-Reliabilität, die Item-Schwierigkeit und die Trennschärfe der Items des EBoMo untersucht. Ergebnisse Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass es sich beim EBoMo um ein Instrument handelt, welches wahrscheinlich hinreichend verlässlich in der Lage ist, die Mobilität von Pflegeheimbewohnern differenziert und umfassend zu erfassen.
Zusammenfassung
Der Erfassungsbogen Mobilität (EBoMo) wurde entwickelt, um die Mobilität von Pflegeheimbewohnern umfassend und differenziert zu erfassen, da es bislang kein standardisiertes Instrument dafür gibt. Eine Untersuchung mit 222 Bewohnern zeigte, dass der EBoMo eine hohe Interrater-Reliabilität aufweist und die Mobilität zuverlässig beurteilen kann. Mobilität ist entscheidend für ein gesundes Altern und Einschränkungen führen zu erhöhtem Unterstützungsbedarf und verminderter Lebensqualität. Die Studie hebt die Notwendigkeit hervor, adäquate Instrumente zur Erfassung von Mobilität in der Altenpflege
Schlagwörter
STUDIE; ALTENHILFE; PFLEGE; ALTER; EINRICHTUNG; ARBEITSGRUPPE; ENTWICKLUNG; ZEIT; GESUNDHEIT;
