Pflegewissenschaft · Artikel

Gewalt in der Pflege präventiv begegnen

Birgit Rathwallner

Pflegewissenschaft, Hungen · 2014 · Heft 5 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1256

Abstract

Gewalt in der Pflege ist ein vielschichtiges und mehrdimensionales Geschehen von dem sowohl ältere KlientInnen als auch Pflegepersonen betroffen sind. In Versorgungssettings arbeitende Menschen sind kaum auf Gewalt und -strategien zur Gewaltprävention in den Ausbildungen vorbereitet. Im anschließenden Beitrag werden verschiedene Aspekte von Gewalt sowie des Kommunikationsmodells von Friedemann Schulz von Thun vorgestellt. Besondere Aufmerksamkeit erhält die konkrete Anwendung des Modells für Pflegepersonen in der primärenPrävention von personell bedingter Gewalt.

Zusammenfassung

Der Artikel „Gewalt in der Pflege präventiv begegnen“ thematisiert die vielschichtige Problematik von Gewalt in der Pflege, die sowohl ältere KlientInnen als auch Pflegekräfte betrifft. Es wird festgestellt, dass Fachkräfte in der Ausbildung oft unzureichend auf Gewalt und deren Prävention vorbereitet werden. Der Beitrag stellt das Kommunikationsmodell von Friedemann Schulz von Thun vor, das als präventives Werkzeug für Pflegekräfte dienen kann, um gewaltbedingte Konflikte zu vermeiden. Zudem wird auf die Bedeutung von Kommunikation in der Pflege hingewiesen, da Missverständnisse und

Schlagwörter

GEWALT; PFLEGE; KOMMUNIKATION; GRUPPE; INTERAKTION; WHO; BESCHREIBUNG; BETREUUNG; BEZIEHUNG; AINS;