Auswirkung einer fortgeschrittenen Brustkrebserkrankung auf die Familie
Nino Chikhradze, Dr. Jörg große Schlarmann, Prof. Dr. Andreas Büscher, Prof. Dr. Wilfried Schnepp
Pflegewissenschaft, Hungen · 2015 · Heft 1 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1283
Abstract
Familienmitglieder sind zwar mit der fortgeschrittenen Brustkrebserkrankung von Frauen konfrontiert, jedoch sind sie auf andere Art und Weise betroffen, als die Patientinnen selbst. Die vorliegende Literaturstudie geht den Fragen nach, welchen Einfluss eine fortgeschrittene Brustkrebserkrankung auf das Familienleben hat, welche Bedürfnisse in Familien in diesem Zusammenhang entstehen und auf welche Ressourcen die Familien zurückgreifen. Die hier dargelegten Studien stellen die einzelnen Perspektiven eines – oder zweier Familienmitglieder dar, jedoch ist eine tiefergehende Reflexion über andere Personen, die an dem Prozess beteiligt sind, nur bedingt möglich. Allerdings verweisen die vorhandenen Ergebnisse darauf, dass die Krankheit eine dauerhafte Bedrohung für die betroffenen Familien darstellt. Der Umgang mit dieser Bedrohung in der Gegenwart und seine Projektion in die Zukunft, ist eines der wichtigsten Themen, mit denen sich die Familien konfrontiert sehen.
Zusammenfassung
Die Literaturstudie untersucht die Auswirkungen einer fortgeschrittenen Brustkrebserkrankung auf das Familienleben. Familienmitglieder sind zwar betroffen, erleben die Situation jedoch anders als die Patientinnen. Die Studie analysiert, wie die Krankheit das Familienleben beeinflusst, welche Bedürfnisse entstehen und welche Ressourcen zur Verfügung stehen. Es wird festgestellt, dass die Erkrankung eine dauerhafte Bedrohung darstellt, die sowohl gegenwärtige als auch zukünftige Herausforderungen mit sich bringt. Die Ergebnisse zeigen, dass es an umfassenden Studien fehlt, die die Erfahrungen
Schlagwörter
LEBEN; FAMILIE; FRAU; KRANKHEIT; PFLEGE; ERLEBEN; LITERATUR; NEBENWIRKUNGEN; FORSCHUNG;
