Die Herausforderung chronische Herzinsuffizienz in der Alltagsbewältigung
Cornelia Bläuer, Rebecca Spirig, Wilfried Schnepp
Pflegewissenschaft, Hungen · 2015 · Heft 5 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1300
Abstract
Die Betreuung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz (CHF-Pat) bedeutet eine Herausforderung. Sie setzt das Bewusstsein für die Lebenswelt der CHF-Pat und ihre Problemstellungen im Alltag voraus. Ziel dieses narrativen Literaturreviews ist, die Perspektive der CHF-Pat von der Diagnose und den Umgang mit der CHF aufzuzeigen. Die Literatur wurde in wissenschaftlichen Datenbanken in den Jahren 2011/12 gesichtet. Eingeschlossen wurden 18 qualitative Studien. Die Resultate zeigen Wege zur Diagnose und den Übergang vom akuten zum chronischen Zustand. Therapie, Lebensstilempfehlungen und Symptome erfordern Anpassungen in der Alltagsgestaltung. Professionelle und Familien bilden ein wichtiges unterstützendes Netz. Unterschiedliche Copingstrategien kommen zum Einsatz. CHF-Pat erwarten eine partizipative Zusammenarbeit mit den Professionellen. Eine gute Betreuung setzt Offenheit voraus, sich auf einen gemeinsamen Lernprozess einzulassen und die Auseinandersetzung über gesundheitsfördernde Strategien.
Zusammenfassung
Die Betreuung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz (CHF) stellt eine erhebliche Herausforderung dar, die ein tiefes Verständnis ihrer Lebenswelt erfordert. Ziel eines narrativen Literaturreviews war es, die Perspektive der CHF-Patienten von der Diagnose bis zum Umgang mit der Erkrankung zu beleuchten. Die Analyse von 18 qualitativen Studien zeigt, dass die Diagnose oft spät erfolgt und von Verzweiflung begleitet wird. Die Therapie erfordert Anpassungen im Alltag, während professionelle Unterstützung und familiäre Netzwerke entscheidend sind. Patienten wünschen sich eine
Schlagwörter
KRANKHEIT; THERAPIE; FAMILIE; LEBEN; BELASTUNG; BETREUUNG; PARTIZIPATION; ZIEL; ZUSAMMENARBEIT;
