Beschäftigungssicherung Pflegender 60+. Projekt Silver Nurse am Universitätsklinikum Freiburg
Barbara Pschichholz, Maria Kunze, Jorun Thoma, Johanna Feuchtinger
Pflegewissenschaft, Hungen · 2015 · Heft 7 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1302
Abstract
Die Herausforderungen des demografischen Wandels betreffen auch das Gesundheitswesen und die Krankenhäuser. Daher besteht Handlungsbedarf für die Personalpolitik. Im Projekt Silver Nurse 60+ wurde in zwei Fokusgruppen mit Mitarbeitern im Alter 60+ aus dem Pflegedienst am Universitätsklinikum Freiburg (UKF) unter anderem der Frage nachgegangen, welche Bedürfnisse, Probleme aber auch Ressourcen examinierte Pflegende im Alter 60+ in Bezug auf ihre Arbeitsfähigkeit äußern bzw. welche Motive für eine evtl. Altersteilzeit vorlagen. Das Projekt Silver Nurse 60+ orientiert sich an den Arbeiten von Ilmarinen (2011) und Peter und Hasselhorn (2013). Als Ergebnis wurden Handlungsempfehlungen abgeleitet, beispielsweise die Entwicklung intergenerativer Konzepte für Fortbildungen oder Gruppenzusammenstellungen. Da die Zahl der Mitarbeiter im Pflegedienst im Alter 60+ in den nächsten Jahren steigend ist, muss von Seiten des Managements die Beschäftigungsfähigkeit dieser Mitarbeitergruppe zur Deckung des Personalbedarfs gesichert werden.
Zusammenfassung
Das Projekt Silver Nurse 60+ am Universitätsklinikum Freiburg zielt darauf ab, die Beschäftigungsfähigkeit von Pflegekräften ab 60 Jahren zu sichern, um den Herausforderungen des demografischen Wandels im Gesundheitswesen zu begegnen. In zwei Fokusgruppen wurden die Bedürfnisse, Probleme und Ressourcen dieser Mitarbeitergruppe untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Zahl der über 60-Jährigen im Pflegebereich steigen wird, was eine Anpassung der Personalpolitik erfordert. Handlungsempfehlungen umfassen die Entwicklung intergenerationaler Fortbildungskonzepte. Das Projekt orientiert sich an
Schlagwörter
MITARBEITER; PROJEKT; GESUNDHEIT; ALTER; ENTWICKLUNG; MODELL; MOTIVATION; PFLEGE; ARBEITGEBER;
