Pflegewissenschaft · Artikel

„Mehr als nur müde sein“. Erleben von Fatigue und der Umgang onkologischer Patienten mit diesem Begleitsymptom

Lisa Katharina Steinkellner

Pflegewissenschaft, Hungen · 2016 · Heft 1 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1330

Abstract

Bei onkologischen Patienten stellt Fatigue eines der häufigsten unerwünschten Begleitsymptome im Zusammenhang mit Krebserkrankungen und deren Behandlung dar. Fatigue ist eine subjektive Erfahrung, die als erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität gesehen wird. Das Ziel dieser Literaturarbeit mit qualitativem Forschungsansatz ist die Darstellung des Erlebens von Fatigue und des Umgangs ontologischer Patienten mit diesem Begleitsymptom. Mit Hilfe einer Literaturrecherche konnten 14 Studien mit qualitativen Forschungsansätzen identifiziert werden. Fatigue wird als ein ausgeprägtes Gefühl der Erschöpfung erfahren, das in alle Lebensbereiche negativ eingreift. Es entsteht für Betroffene ein Erleben auf körperlicher, mentaler, emotionaler, sozialer und spiritueller Ebene. Trotz unzureichender Information zu Fatigue vom Gesundheitspersonal, verwenden Betroffene individuelle Strategien im Umgang mit Fatigue. Es zeigt sich eine Notwendigkeit im Erkennen und Bewältigen von Fatigue bei onkologischen Patienten.

Zusammenfassung

Der Fachtext „Mehr als nur müde sein“ behandelt das häufige Begleitsymptom Fatigue bei onkologischen Patienten. Fatigue wird als tiefgreifendes Gefühl der Erschöpfung beschrieben, das die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt und auf körperlicher, mentaler, emotionaler, sozialer und spiritueller Ebene erlebt wird. Trotz unzureichender Informationen durch das Gesundheitspersonal entwickeln Patienten individuelle Strategien, um mit Fatigue umzugehen. Die Literaturarbeit analysiert 14 qualitative Studien und hebt die Notwendigkeit hervor, Fatigue bei Krebspatienten besser zu erkennen und zu

Schlagwörter

STUDIE; ERLEBEN; LEBEN; FAMILIE; HILFE; DEPRESSION; LITERATURRECHERCHE; CHEMOTHERAPIE; ALTER;