Auswirkungen regelmäßiger physischer Aktivität auf die Kognition von älteren Personen mit leichter kognitiver Störung
Andrea Abraham, Dr. Gregorio Rungger, Dr. phil. Franco Mantovan
Pflegewissenschaft, Hungen · 2016 · Heft 1 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1459
Abstract
Die leichte kognitive Störung ist als Grenze zwischen normalem Alterungsprozess und Demenz bekannt und ist charakterisiert durch kognitiven Rückgang bei älteren Personen bei erhaltener Alltagskompetenz. In einer alternden Bevölkerung, mit zunehmender Häufigkeit kognitiver Störungen, sind Strategien erforderlich um den Prozess der altersbedingten kognitiven Beeinträchtigung, bei älteren Erwachsenen, zu verlangsamen und zu verringern. Da zurzeit noch wenig über die Möglichkeiten der pharmakologischen Intervention bekannt ist, ist es wichtig nicht pharmakologische Methoden zu erforschen. Einige Studien zeigten, dass regelmäßige körperliche Aktivität mit einer Veränderung der kognitiven Fähigkeit, bei älteren Erwachsenen mit milder kognitiver Beeinträchtigung, in Verbindung steht. Weitere Studien sind jedoch erforderlich, welche die Wirksamkeit der regelmäßigen körperlichen Aktivität bei älteren Erwachsenen mit leichter kognitiver Störung, in Hinblick auf die Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten, untersuchen und festigen.
Zusammenfassung
Die leichte kognitive Störung (MCI) stellt eine Übergangsphase zwischen normalem Altern und Demenz dar, gekennzeichnet durch kognitiven Rückgang bei erhaltener Alltagskompetenz. Angesichts der steigenden Prävalenz von MCI bei älteren Menschen sind Strategien zur Verlangsamung des kognitiven Abbaus erforderlich. Aktuelle Studien deuten darauf hin, dass regelmäßige körperliche Aktivität positive Effekte auf die kognitiven Fähigkeiten hat. Eine systematische Literaturrecherche identifizierte fünf relevante Studien, die die Auswirkungen von körperlichem Training auf MCI untersuchten. Die
Schlagwörter
STUDIE; TEST; GRUPPE; TRAINING; DEMENZ; LEISTUNG; ZEIT; ALTER; LITERATURRECHERCHE; AINS;
