Ist-Analyse der Arbeitsfähigkeit von Pflegepersonal in einer Pflegeheimkette in Sachsen
Melanie Vielstich, Prof. Dr. Kathleen Hirsch, Jennifer Ullrich
Pflegewissenschaft, Hungen · 2017 · Heft 3 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1472
Abstract
Angesichts des fortschreitenden demografischen Wandels sowie des Fachkräftemangels spielt die Auseinandersetzung mit dem Thema Arbeitsfähigkeit eine wichtige Rolle (BAuA, 2011). Ziel der vorliegenden Studie ist es deshalb, den Ist-Zustand der Arbeitsfähigkeit (operationalisiert durch den Work-Ability-Index, WAI) in vier Pflegeheimen in Sachsen zu ermitteln. Dazu wurden an 190 Arbeitnehmer der direkten Pflege und Betreuung Fragebögen verteilt. Im Durchschnitt erreichten die Mitarbeiter mit 39,2 WAI-Punkten nach Ilmarinen et al. (2005) eine gute Arbeitsfähigkeit. Diese gilt es nun mit Hilfe von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung im Haus der Arbeitsfähigkeit zu unterstützen (Ilmarinen et al., 2005).
Zusammenfassung
Die Studie untersucht die Arbeitsfähigkeit von Pflegepersonal in vier Pflegeheimen in Sachsen, um den Ist-Zustand anhand des Work-Ability-Index (WAI) zu ermitteln. 190 Mitarbeiter wurden befragt, wobei der durchschnittliche WAI-Wert bei 39,2 Punkten lag, was eine gute Arbeitsfähigkeit anzeigt. Etwa ein Drittel der Befragten schätzte ihre Arbeitsfähigkeit als sehr gut ein, während einige auch mäßige oder schlechte Werte angaben. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere Gesundheitsförderungsmaßnahmen notwendig sind, um die Arbeitsfähigkeit zu unterstützen und zu erhalten. Zudem wurde
Schlagwörter
MITARBEITER; PFLEGE; SACHSEN; VERGLEICH; ALTER; PFLEGEPERSONAL; UNTERNEHMEN; ARBEITNEHMER; ARBEITSSCHUTZ;
