Pflegewissenschaft · Artikel

Mit Hilfe von Resilienzfaktoren von der Krise zur Chance

Bärbel Schümann

Pflegewissenschaft, Hungen · 2017 · Heft 6 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1488

Abstract

meistern, die mitunter starke seelische Widerstandskraft erfordern. Früher ging man davon aus, dass Gelassenheit und seelische Widerstandskraft genetisch bedingt seien. Inzwischen belegen Wissenschaftler jedoch, dass die psychische Belastbarkeit (Resilienz) gleichermaßen von der Veranlagung und den Umwelteinflüssen abhängt. Nach Aussage des neuen genetischen Konzeptes sind Gene veränderbar und die seelische Widerstandskraft trainierbar. Der Fokus des Artikels liegt auf dem Einsatz von Faktoren (Resilienzfaktoren), die umso häufiger sie eingesetzt werden, zur Förderung der eigenen seelischen Widerstandskraft (Resilienz) beitragen können. Damit möglichst viele Erfahrungen im Umgang mit Resilienzfördernden Interventionen gesammelt werden können, kann beispielsweise ein Würfel oder eine kreisförmige Anordnung mit grafischer Darstellung der Resilienzfaktoren als alltägliches Hilfsmittel dienen, um selbstwirksames Handeln auszuprobieren. Der Artikel soll dazu motivieren, mit Hilfe eines Resilienzfaktoren- Cubes die seelische Widerstandskraft zu trainieren um im günstigsten Fall eine Krise in eine Chance zu wandeln.

Zusammenfassung

Der Artikel von Bärbel Schümann thematisiert die Bedeutung von Resilienzfaktoren zur Bewältigung von Krisen und deren Umwandlung in Chancen. Früher wurde angenommen, dass seelische Widerstandskraft genetisch bedingt sei, während aktuelle Forschung zeigt, dass Resilienz sowohl von genetischen Anlagen als auch von Umwelteinflüssen abhängt. Der Text beschreibt sechs zentrale Resilienzfaktoren: positive Selbstwahrnehmung, Selbststeuerungsfähigkeit, Selbstwirksamkeitsüberzeugung, soziale Kompetenzen, Problemlösefähigkeit und adaptive Bewältigungsstrategien. Um Resilienz zu fördern, werden

Schlagwörter

HILFE; LEBEN; ENTWICKLUNG; IT; UMWELT; BERLIN; BEZIEHUNG; ELTERN; ENTSCHEIDUNG;