Multiprofessionelle Zusammenarbeit innerhalb der pflegerischen Fachberatung für MS-Patient/innen. Eine Evaluation des Einflusses persönlicher, telefonischer und internetbasierter Fachberatungsangebote
Ulrike Scorna, Prof. Dr. Christa Mohr, Amelie Altenbuchner, Prof. Dr. Sonja Haug, Prof. Dr. Karsten Weber
Pflegewissenschaft, Hungen · 2017 · Heft 8 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1511
Abstract
Der Artikel beschreibt auf Basis eines Mixed-Method-Forschungsansatzes die Auswirkungen der multiprofessionellen Teamarbeit der pflegerischen Fachberatung in einem Patientenbetreuungsprogramm auf die Therapietreue und der Fähigkeit zur Krankheitsbewältigung der betreuten MS-Patient/innen. Zentrale Ergebnisse sind, dass durch die angebotene Unterstützung der MS-Fachberater/innen und Serviceteammitarbeiter/innen die Patient/innen ihr Wissen über die Krankheit vertiefen und Sicherheit im Umgang mit dieser erlangen. Beide Betreuungsangebote ergänzen sich gegenseitig; MS-Fachberater/innen werden im Vergleich mit der Beratung durch Hausund Fachärzt/innen als wichtiger bewertet. Hinsichtlich Therapietreue und Krankheitsbewältigung sind multiprofessionelle Betreuungsprogramme essentiell.
Zusammenfassung
Der Artikel untersucht die multiprofessionelle Zusammenarbeit in der pflegerischen Fachberatung für MS-Patienten und deren Einfluss auf Therapietreue und Krankheitsbewältigung. Durch persönliche, telefonische und internetbasierte Beratungsangebote wird das Wissen der Patienten über Multiple Sklerose (MS) verbessert, was zu mehr Sicherheit im Umgang mit der Krankheit führt. Die MS-Fachberater werden als wichtiger erachtet als Haus- und Fachärzte. Die Studie verwendet einen Mixed-Methods-Ansatz, um die Wirksamkeit des Patientenbetreuungsprogramms AMSP zu evaluieren. Ziel ist es, die Bedeutung
Schlagwörter
BERATUNG; MS; STUDIE; THERAPIE; KRANKHEIT; BEFRAGUNG; VERGLEICH; ZUSAMMENARBEIT; INFORMATION;
