Anamnese und Planungsgespräch in der häuslichen Versorgung im interprofessionellen Team. Lehrprojekt mit Schauspielpatienten für Medizinstudierende und Lernende der Gesundheitsund Krankenpflege
Christiane A. Müller, Anne Simmenroth, Gisela Ruwe, Frauke Zarnack, Eva Hummers, Nina Fleischmann
Pflegewissenschaft, Hungen · 2017 · Heft 8 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1477
Abstract
Der wachsende Anteil häuslich pflegebedürftiger Patienten stellt hohe Anforderungen an die Interaktion von Pflegekräften und Hausärzten. Interprofessionelles Lernen wird hierfür als effektive Maßnahme diskutiert. Wir beschreiben ein Lehrprojekt mit PJ-Studierenden und Lernenden der Gesundheitsund Krankenpflege. Die dreistündige Lehreinheit „Anamneseund Planungsgespräch im häuslichen Umfeld nach Entlassung aus dem Krankenhaus“ wurde mit 13 Teilnehmern in zwei Kleingruppen durchgeführt. Die Teilnehmer diskutierten im Anschluss ihre Rollen und formulierten Erkenntnisse aus dem simulierten Gespräch. Interprofessioneller Unterricht sollte in den Curricula beider Ausbildungen verankert und mit einen größeren Stellenwert in der Ausbildung aller Gesundheitsberufe versehen werden.
Zusammenfassung
Der Fachtext beschreibt ein Lehrprojekt an der Universitätsmedizin Göttingen, das sich mit der interprofessionellen Zusammenarbeit zwischen Medizinstudierenden und Lernenden der Gesundheits- und Krankenpflege beschäftigt. Ziel ist es, die Durchführung von Anamnese- und Planungsgesprächen im häuslichen Umfeld zu trainieren, insbesondere nach der Entlassung von Patienten aus dem Krankenhaus. In einer dreistündigen Lehrveranstaltung arbeiten die Teilnehmer in gemischten Gruppen, um ihre Rollen zu reflektieren und die Sinnhaftigkeit der interprofessionellen Zusammenarbeit zu erkennen. Der Kurs
Schlagwörter
AUSBILDUNG; UNTERRICHT; ZUSAMMENARBEIT; ANAMNESE; EVALUATION; LERNEN; TEAM; PATIENT; INTERAKTION;
