Pflegewissenschaft · Artikel

Der Behandlungspfad als Wegweiser. Evaluation des interprofessionellen „Behandlungspfads Brandverletzte“ am Universitätsspital Zürich

Elisabeth Handel, Barbara Bichsel-von Arb, Simone Stefania, Diana Staudacher, Rebecca Spirig

Pflegewissenschaft, Hungen · 2017 · Heft 11 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1523

Abstract

Die hohe Komplexität der Patientensituationen nach Brandverletzungen erfordert eine multiprofessionelle, umfassende und langfristig koordinierte Behandlung – abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse der betroffenen Person. Mit dem Ziel, dieser besonders verletzlichen, behandlungsintensiven Patientengruppe eine optimale Versorgung zu bieten, entstand der interprofessionelle «Behandlungspfad Brandverletzte» am Universitätsspital Zürich. Im Rahmen einer Evaluationsstudie erfolgten quantitative und qualitative Erhebungen hinsichtlich der Versorgungsstrukturen bzw. -prozesse, der Patientenzufriedenheit und der interprofessionellen Zusammenarbeit. Wie die Evaluation zeigte, fördert der Pfad ein patientenorientiertes Miteinander, sorgt für effektive Zusammenarbeit auf Augenhöhe und erhöht die Zufriedenheit aller Beteiligten.

Zusammenfassung

Der interprofessionelle „Behandlungspfad Brandverletzte“ am Universitätsspital Zürich wurde entwickelt, um die komplexen Bedürfnisse von Brandverletzten durch eine koordinierte, multiprofessionelle Versorgung zu adressieren. Eine Evaluationsstudie untersuchte die Versorgungsstrukturen, Patientenzufriedenheit und interprofessionelle Zusammenarbeit. Die Ergebnisse zeigen, dass der Behandlungspfad die patientenorientierte Zusammenarbeit fördert, die Zufriedenheit aller Beteiligten erhöht und die Qualität der Versorgung verbessert. Der Fokus liegt auf der aktiven Rolle der Patienten, die durch

Schlagwörter

EVALUATION; VERGLEICH; ZUSAMMENARBEIT; BETREUUNG; PATIENTENZUFRIEDENHEIT; BEHANDLUNGSPFAD; BERATUNG; PATIENT; ERLEBEN;