Hermeneutische Studiengangsentwicklung. Ein Musterbeispiel in der Pflegewissenschaft aus Bayern.
Dr. rer. cur. Andreas Fraunhofer, Prof. Dr. Christine Bolt
Pflegewissenschaft, Hungen · 2018 · Heft 1 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1529
Abstract
Die grundständige Akademisierung der Pflege erreicht mit dem Pflegeberufereformgesetz vom 22.06.2017 eine neue Dimension. Dennoch darf die hochschulische Ausbildung der zukünftigen Pflegekräfte nicht auf dem Bachelorniveau verbleiben. Neuartige, passgenaue und praxisorientierte Angebote sollen berufstätige Pflegende motivieren, sich auch während ihrer Berufstätigkeit weiterzubilden. Obwohl eine hermeneutische Studiengangsentwicklung mit Hilfe eines Mixed-Methodes-Verfahrens zweifelsfrei aufwendig ist, rückt sie die Nachfrageorientierung in das Zentrum der Entwicklung und steigert so die Nachhaltigkeit des Angebotes.
Zusammenfassung
Der Artikel behandelt die hermeneutische Entwicklung von Studiengängen in der Pflegewissenschaft in Bayern, insbesondere im Kontext des Pflegeberufereformgesetzes von 2017, das die Akademisierung der Pflege fördert. Ziel ist es, innovative und praxisorientierte Weiterbildungsangebote zu schaffen, die berufstätige Pflegekräfte zur kontinuierlichen Weiterbildung motivieren. Der hermeneutische Entwicklungsprozess umfasst mehrere Phasen, darunter eine internetbasierte Marktanalyse und Delphi-Befragungen mit Experten, um den Bedarf an Masterstudiengängen zu ermitteln. Der
Schlagwörter
PFLEGE; ENTWICKLUNG; HILFE; BILDUNG; ZIEL; BEFRAGUNG; GRUPPE; REHABILITATION; ALTER;
