Partizipative Qualitätsentwicklung in der Pflegeberatung - PartiziQ. Wie gemeinsam mit Nutzerinnen und Nutzern Qualitätsanforderungen für die Beratung in der Pflege definiert werden können
Nathalie Englert, Prof. Dr. Andreas Büscher
Pflegewissenschaft, Hungen · 2018 · Heft 3 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1554
Abstract
Im Projekt „PartiziQ“1 wurden für verschiedene Beratungsangebote zu Pflegefragen auf Basis eines partizipativen Vorgehens Qualitätsanforderungen für die Beratung erarbeitet. Im Zentrum des Projekts standen die Nutzer/-innen der Beratungsangebote, die das erforderliche Qualitätsniveau definieren sollten. Es zeigte sich, dass die Nutzer/-innen an die strukturellen Rahmenbedingungen, die Kompetenzen der Berater/-innen, die Beratungsinhalte und die Gestaltung des Beratungsprozesses konkrete Erwartungen haben, die durch eine gleichberechtigte Zusammenarbeit explizit und für die qualitative Weiterentwicklung der Beratungslandschaft nutzbar gemacht werden können.
Zusammenfassung
Im Projekt „PartiziQ“ wurde ein partizipativer Ansatz zur Entwicklung von Qualitätsanforderungen für die Pflegeberatung verfolgt. Nutzerinnen und Nutzer standen im Mittelpunkt, um ihre spezifischen Erwartungen an Beratungsinhalte, Beraterkompetenzen und den Prozess der Beratung zu definieren. Ziel war es, durch gleichberechtigte Zusammenarbeit qualitativ hochwertige Standards zu entwickeln, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Ratsuchenden zugeschnitten sind. Das Projekt umfasste Kooperationen mit verschiedenen Beratungsstellen und zielte darauf ab, Erkenntnisse über die Gestaltung
Schlagwörter
BERATUNG; PFLEGE; ENTWICKLUNG; PROJEKT; PARTIZIPATION; BERLIN; ZUSAMMENARBEIT; EVALUATION; BERATUNGSSTELLE;
