Technologische Unterstützungspotenziale für die Betreuung und Aktivierung von Menschen mit Demenz in stationären Pflegeeinrichtungen
Lynn Jacken, Prof. Dr. Bosco Lehr, Prof. Dr. Thomas Severin
Pflegewissenschaft, Hungen · 2018 · Heft 6 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1539
Abstract
Betreuung und Aktivierung spielt neben der Pflege für Menschen mit Demenz, die in stationären Pflegeeinrichtungen leben, eine bedeutende Rolle. Technologien sind ggf. geeignet die Betreuungsintensität zu steigern, jedoch kommen sie gegenwärtig im Rahmen von Betreuung und Aktivierung in stationären Pflegeeinrichtungen kaum zum Einsatz. Um dem Betreuungsbedarf von Menschen mit Demenz auch zukünftig noch gerecht zu werden, wurden in dieser Studie technologische Unterstützungspotenziale untersucht. In diesem Zusammenhang wurde eine qualitative Bedarfsanalyse bestehend aus Experteninterviews und einer Gruppendiskussion durchgeführt. Es wird deutlich, dass Technologien, die auf Herausforderungen im Betreuungsalltag abzielen, zur Entlastung des Personals beitragen können. Somit kann die Betreuungsintensität in Pflegeeinrichtungen gesteigert werden.
Zusammenfassung
Der Artikel untersucht technologische Unterstützungspotenziale für die Betreuung und Aktivierung von Menschen mit Demenz in stationären Pflegeeinrichtungen. Angesichts der steigenden Zahl von Demenzkranken in Deutschland und des Fachkräftemangels wird die Bedeutung von Technologien hervorgehoben, die die Betreuungsintensität erhöhen und das Personal entlasten könnten. Eine qualitative Bedarfsanalyse, bestehend aus Experteninterviews und einer Gruppendiskussion, zeigt, dass technologische Lösungen zur Verbesserung der Lebensqualität von Demenzkranken beitragen können. Die Studie identifiziert
Schlagwörter
DEMENZ; BETREUUNG; PFLEGE; STUDIE; KOMMUNIKATION; ZEIT; BEFRAGUNG; GRUPPE; PFLEGEHEIM; AINS;
