Pflegewissenschaft · Artikel

Studienprotokoll: Primary Nursing in der Mobilen Langzeitpflege unter besonderer Berücksichtigung gesundheitsökonomischer Gesichtspunkte

Mag. Christine Bretbacher, B. A., Prof. Dr. Herwig Ostermann

Pflegewissenschaft, Hungen · 2018 · Heft 6 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1581

Abstract

In einer zweiarmigen Kohorten-Studie soll in einem Pretest-Posttest- Design untersucht werden, ob sich die pflegerische Wirksamkeit in der mobilen Pflege und Betreuung des OÖ Roten Kreuzes durch das Pflegesystem Primary Nursing verbessert und ob ein kausaler Zusammenhang zwischen den primären Outcomes und der Pflegeorganisationsform hergestellt werden kann. Zur Feststellung eines kausalen Effektes und dessen Stärke wird die Difference-in-Differences-Methode gewählt. Eine gesundheitsökonomische Evaluation berechnet die Kosten der Einführung von Primary Nursing und untersucht die Kosteneffektivität der Intervention. Nach Erstellung eines Praxisstandards für Primary Nursing und dessen Implementierung in drei Bezirken werden funktioneller Gesundheitszustand und gesundheitsbezogene Lebensqualität als primäre Outcomes zu Beginn der Studie und in einem Follow up verglichen.

Zusammenfassung

In einer zweiarmigen Kohortenstudie wird untersucht, ob das Pflegesystem "Primary Nursing" die pflegerische Wirksamkeit in der mobilen Langzeitpflege des OÖ Roten Kreuzes verbessert. Die Studie verfolgt ein Pretest-Posttest-Design und nutzt die Difference-in-Differences-Methode zur Analyse kausaler Zusammenhänge zwischen Pflegeorganisation und Outcomes wie funktionalem Gesundheitszustand und gesundheitsbezogener Lebensqualität. Zudem wird eine gesundheitsökonomische Evaluation durchgeführt, um die Kosten und Kosteneffektivität der Intervention zu ermitteln. Ziel ist es, ungenutzte Potenziale

Schlagwörter

PFLEGE; STUDIE; EVALUATION; KOSTEN; LANGZEITPFLEGE; PFLEGEPROZESS; BETREUUNG; KUNDE; SPD;