Pflegewissenschaft · Artikel

Gutes Altern in Rheinland-Pfalz – GALINDA. Kulturwandel und Quartiersöffnung in der stationären Langzeitpflege - ein Beitrag zu sorgenden Gemeinschaften.

Judith Bauer, Bernadette Ohnesorge

Pflegewissenschaft, Hungen · 2018 · Heft 8 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1625

Abstract

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels haben einige Einrichtungen der stationären Langzeitpflege eine Bereitschaft zur Öffnung hin zum Quartier bzw. zum Sozialraum gezeigt. Mit Hilfe eines Forschungsprojektes sollen nun drei ausgewählte Institutionen hinsichtlich dieses Phänomens untersucht werden. Im Projekt wird ein Mixed-Methods-Ansatz verwirklicht. Im qualitativen Teil der Untersuchung werden Akteure im Pflegeheim und Stakeholder der Einrichtungen bezüglich ihres subjektiven Erlebens hinsichtlich der Öffnung befragt, außerdem finden verschiedene Beobachtungen statt. Im quantitativen Teil wird Ende des Jahres 2018 eine Online-Befragung von allen stationären Pflegeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz durchgeführt mit dem Ziel, jene Faktoren zu identifizieren, welche die Innovatoren in diesem Bereich charakterisieren. Das Projekt befindet sich momentan in der Datenerhebung, deshalb liegen noch keine Ergebnisse vor.

Zusammenfassung

Das Forschungsprojekt „GALINDA“ untersucht den Kulturwandel und die Öffnung stationärer Langzeitpflegeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz im Kontext des demografischen Wandels. Ziel ist es, die Bereitschaft der Einrichtungen zur Integration in lokale Gemeinschaften zu analysieren. Ein Mixed-Methods-Ansatz kombiniert qualitative Interviews und Beobachtungen mit einer quantitativen Online-Befragung aller Pflegeeinrichtungen, um Faktoren zu identifizieren, die innovative Ansätze fördern. Die Studie wird von der Pflegewissenschaftlichen Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar

Schlagwörter

PFLEGE; RHEINLAND-PFALZ; LANGZEITPFLEGE; MITARBEITER; PROJEKT; ALTERN; HILFE; ORGANISATION; WANDEL;