Pflegewissenschaft · Artikel

Integrierte und interprofessionelle Verbesserung der Patientenbetreuung - das In-HospiTOOL Projekt

Daniel Koch, MScN; Antoinette Conca, MScN; Katharina Regez; Prof. Dr. med. Philipp Schuetz; Dr. med. Alexander Kutz; Prof. Dr. med. Beat Mueller

Pflegewissenschaft, Hungen · 2018 · Heft 8 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1604

Abstract

Sieben Akutspitäler integrieren neu interprofessionell entwickelte Instrumente im Klinikinformationssystem, um die Behandlung und Austrittsplanung bei rund 30000 Patienten zu optimieren. Hierzu dokumentieren Pflege-, Arztund Sozialdienst ihre jeweiligen Einschätzungen zur Stabilität, Selbstständigkeit respektive Organisationsfortschritt und erfassen systematisch die den Behandlungsprozess verzögernden Faktoren. Die Pflegefachperson wird in ihrer Einschätzung zusätzlich durch die Screening-Instrumente „Post-Acute Care Discharge Score“ (PACD), „Selbstpflegeindex“ (SPI) sowie durch die dokumentierten Austrittsvorstellungen des Patienten und dessen Angehörigen unterstützt. Mittels strukturierter 30 Tage Interviews werden patientenzentrierte Qualitätsindikatoren nach Spitalaufenthalt erfasst.

Zusammenfassung

Das In-HospiTOOL Projekt zielt darauf ab, die Patientenbetreuung in sieben Akutspitälern durch die Integration interprofessioneller Instrumente in das Klinikinformationssystem zu verbessern. Rund 30.000 Patienten werden behandelt, wobei Pflegekräfte, Ärzte und Sozialarbeiter ihre Einschätzungen zur Stabilität und Selbstständigkeit dokumentieren. Unterstützt durch Screening-Instrumente wie den „Post-Acute Care Discharge Score“ (PACD) und den „Selbstpflegeindex“ (SPI) wird die Austrittsplanung optimiert. Strukturierte Telefoninterviews nach 30 Tagen dienen der Erfassung patientenzentrierter

Schlagwörter

PATIENT; PROJEKT; RISIKO; SCREENING; GESUNDHEIT; INFORMATION; NETZWERK; PFLEGE; SCHWEIZ;