Pflegewissenschaft · Artikel

Lebensphasenorientierte Beschäftigung von Frauen in der Pflege

Bettina Schnuch, B.A.; Prof. Dr. Rosa Mazzola; Sarah Hampel, M.A.; Prof. Dr. Martina Hasseler

Pflegewissenschaft, Hungen · 2019 · Heft 2 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1674

Abstract

Die stationäre Langzeitpflege trifft die Veränderungen einer alternden Gesellschaft in besonders hohem Maße. Die angespannte Personalsituation ist jedoch maßgeblich mit bedingt durch die Beschäftigungsbedingungen im Frauenberuf Pflege. Sie lässt sich nicht auf ein Image-Problem reduzieren und erfordert strukturelle Veränderungen. Frauen sind im Pflegesektor überrepräsentiert, übernehmen jedoch kaum Leitungsfunktionen. Der Abbau von Vereinbarkeitskonflikten zwischen Beruf, Fachlaufbahn und privater Sorgearbeit ist möglich und kann dazu beitragen, den Fachpersonalmangel zu reduzieren.

Zusammenfassung

Der Fachtext behandelt die Herausforderungen und Chancen der lebensphasenorientierten Beschäftigung von Frauen in der Pflege, insbesondere in der stationären Langzeitpflege. Angesichts des Fachpersonalmangels und der prekären Arbeitsbedingungen wird die Notwendigkeit struktureller Veränderungen betont. Frauen sind im Pflegeberuf stark vertreten, übernehmen jedoch selten Führungspositionen und sind häufig mit Vereinbarkeitskonflikten zwischen Beruf und privater Sorgearbeit konfrontiert. Um die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern, werden innovative Weiterqualifizierungsangebote

Schlagwörter

PFLEGE; ALTENPFLEGE; LANGZEITPFLEGE; GESUNDHEIT; UNTERNEHMEN; FAMILIE; ALTER; ARBEITSORGANISATION; BEFRAGUNG;