Pflegewissenschaft · Artikel

Aufbau einer interprofessionellen Betreuung für Patientinnen/Patienten mit angeborenen Hämostasestörungen

Manuela Schmid, Elisabeth Spichiger, Johanna A. Kremer Hovinga

Pflegewissenschaft, Hungen · 2019 · Heft 3 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1588

Abstract

Menschen mit angeborener Hämostasestörung haben lebenslang eine erhöhte Blutungsneigung und entsprechend vielfältige Bedürfnisse. Im Rahmen eines Projekts wurde eine interprofessionelle Betreuung (Ärztin, spezialisierte Pflege und Physiotherapie) nach internationalen Leitlinien aufgebaut. Methodisch waren Aktionsforschung, ein Konzept zum Aufbau von neuen Rollen und Prozessevaluation leitend. Bei Projektabschluss waren eine umfassende, ambulante und stationäre interprofessionelle Betreuung von Patientinnen/Patienten sowie ein Coaching für Betreuungsteams von hospitalisierten Betroffenen implementiert. Zukünftig könnten das spezialisierte Team erweitert sowie Beratung und Unterstützung während Transitionen entwickelt werden.

Zusammenfassung

Der Artikel beschreibt den Aufbau einer interprofessionellen Betreuung für Patientinnen und Patienten mit angeborenen Hämostasestörungen an der Universitätsklinik für Hämatologie in Bern. Diese Patienten haben lebenslang eine erhöhte Blutungsneigung und benötigen eine umfassende, spezialisierte Versorgung. Im Rahmen eines Projekts wurde ein interprofessionelles Team aus Ärzten, Pflegekräften und Physiotherapeuten etabliert, um den vielfältigen Bedürfnissen der Betroffenen gerecht zu werden. Methodisch orientierte sich das Projekt an Aktionsforschung und Prozessevaluation. Ziel war die

Schlagwörter

PFLEGE; BETREUUNG; EVALUATION; PROJEKT; ZUSAMMENARBEIT; BERATUNG; TEAM; INTERNATIONAL; KRANKHEIT;