Pflegewissenschaft · Artikel

Der Einsatz von Aktivierungskonzepten in Pflegeheimen bei älteren und hochaltrigen Menschen mit Demenz

Prof. Dr. Ulrike Morgenstern, Prof. Dr. Bianca Seiler

Pflegewissenschaft, Hungen · 2019 · Heft 1 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1716

Abstract

Der Anteil von älteren und hochbetagten Menschen mit Demenz in Pflegheimen steigt. Um Alltagskompetenz und Lebensqualität der Bewohner zu erhalten, werden evidenzbasierte aktivierende Konzepte benötigt. Die vorliegende Literaturstudie untersuchte, welche Konzepte zur primären und tertiären Prävention in Pflegeheimen angewendet werden. Die Ergebnisse zeigen, dass routinierte, niedrigschwellige und standardisierte Aktivierungskonzepte erfolgreich waren, insbesondere, wenn sie interprofessionell eingesetzt wurden. Die heterogene Studienlage erlaubt keine Empfehlung zur evidenzbasierten Anwendung von Aktivierungskonzepten. Diskutiert wurde die interprofessionelle Aktivierung auf Grundlage des Brain-Gym®-Konzeptes.

Zusammenfassung

Der Fachtext behandelt den Einsatz von Aktivierungskonzepten in Pflegeheimen für ältere und hochaltrige Menschen mit Demenz. Angesichts des steigenden Anteils dieser Bevölkerungsgruppe ist es wichtig, evidenzbasierte Konzepte zu implementieren, um Alltagskompetenz und Lebensqualität zu fördern. Eine Literaturstudie zeigt, dass standardisierte und interprofessionell angewandte Aktivierungskonzepte erfolgreich sind, jedoch keine eindeutige evidenzbasierte Empfehlung gegeben werden kann. Der Fokus liegt auf der Stabilisierung vorhandener Ressourcen der Bewohner, um Selbstständigkeit und

Schlagwörter

DEMENZ; PFLEGE; ZEITSCHRIFT; STUDIE; TRAINING; WIRKUNG; ERGOTHERAPIE; GERIATRIE; HILFE;