Pflegewissenschaft · Artikel

Elektrolytstörungen – Implikationen für den Berufsstand der Pflege

Lina Pickenhan MSc, Dr. Natalia Schiefermeier-Mach, Mag. Christine Rungg

Pflegewissenschaft, Hungen · 2020 · Heft 2 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1712

Abstract

Ein ausgewogenes Verhältnis von Elektrolyten ist für die Gesundheit unerlässlich. Kleinste Abweichungen können zu schwerwiegenden Folgen, bis hin zu erhöhter Mortalität führen. In dieser Übersichtsarbeit werden die vier Elektrolyte Natrium, Kalium, Magnesium und Kalzium vorgestellt sowie Risikofaktoren für Dysbalancen beschrieben. Ältere Menschen sind aufgrund physiologischer Veränderungen, häufig auftretender Multimorbidität und Polypharmazie besonders gefährdet. In der Langzeitpflege haben Pflegepersonen in der Prävention von Elektrolytdysbalancen eine Schlüsselfunktion und müssen über das nötige Wissen über Elektrolyte und die Risikofaktoren für Dysbalancen verfügen, um gezielt in Prävention und Behandlung tätig zu werden. Diese Arbeit möchte einen Beitrag zu praktischen Implikationen für die Langzeitpflege liefern.

Zusammenfassung

In dem Text werden Elektrolytdysbalancen und deren Auswirkungen auf den Berufsstand der Pflege thematisiert. Es werden die Elektrolyte Natrium, Kalium, Magnesium und Kalzium vorgestellt, sowie Risikofaktoren für Dysbalancen beschrieben, insbesondere bei älteren Menschen. Pflegekräfte spielen eine wichtige Rolle bei der Prävention und Behandlung Das Text beschreibt die Risikofaktoren, Symptome und Folgen von Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie, Hyperkaliämie, Hypomagnesiämie, Hypermagnesiämie, Hypokalziämie und Hyperkalziämie. Es wird auch auf physiologische Veränderungen im Alter eingegangen, die das Risiko für Elektrolytstörungen erhöhen Die Nierenfunktion nimmt mit zunehmendem Alter ab, was zu einer verminderten Verdünnung des Urins und einer verminderten Ausscheidung von Wasser führen kann. Dies kann zu Elektrolytstörungen wie Hyperkaliämie führen. Ältere Menschen haben aufgrund physiologischer Veränderungen ein erhöhtes Risiko für Elektrolytstörungen, insbesondere in Lang Der Text beschreibt die Bedeutung der Überwachung und Pflege bei verschiedenen Elektrolytstörungen im Körper, wie z.B. Ödemen, Atmungsproblemen, Ausscheidung von Flüssigkeiten und Bewusstseins- sowie neuromuskulären Beeinträchtigungen. Es wird betont, wie wichtig es ist, Symptome wie Dehydration frühzeitig zu erkennen, um schwerw

Schlagwörter

ALTER; RISIKO; RISIKOFAKTOR; KNOCHEN; PFLEGE; HYPERTONIE; BLUTDRUCK; DIURETIKA; KOCH;