Pflegewissenschaft · Artikel

Entwicklung eines standardisierten Vorgehens zur perioperativen Dekubitusprävention – Ein Aktionsforschungsprojekt. Optimierung des perioperativen Hautscreenings zur Erfassung und Dokumentation des Hautzustandes sowie der Kommunikation zwischen Bettenstation und Operationsteam.

Janette Ribaut, Christa Wernli-Fluri, Daniel Giddey, Larissa Hunziker, Christian Motsch, Fatma Yildiz, Christoph von Dach, Prof. Rebecca Spirig

Pflegewissenschaft, Hungen · 2020 · Heft 3 · S. 1 bis 1 · DOI 10.3936/1729

Abstract

International liegt die Prävalenz operationsassoziierter Dekubiti bei etwa 12 %. Um das perioperative Hautscreening und die Kommunikation zwischen Bettenstation und Operationssaal zu optimieren, folgte das Projekt den Prinzipien der partizipativen Aktionsforschung. In der ersten Phase wurde der IST-Zustand erfasst und eine systematische Literaturrecherche durchgeführt. Anhand der Ergebnisse wurden in der zweiten Phase ein evidenzbasiertes Hilfsmittel für den Ablauf des Hautscreenings und eine Feedbackschlaufe für das Vorgehen bei Hautschädigung entwickelt. Die Prozesse wurden als Algorithmus in einem Pocket Guide übersichtlich dargestellt. In der dritten Phase wurden die Instrumente getestet und Maßnahmen zu ihrer Verbesserung initiiert.

Zusammenfassung

Das Aktionsforschungsprojekt zur perioperativen Dekubitusprävention entwickelte ein standardisiertes Vorgehen, um das Hautscreening und die Kommunikation zwischen Bettenstation und Operationsteam zu optimieren. Die Prävalenz operationsassoziierter Dekubiti liegt international bei etwa 12%. Das Projekt folgte den Prinzipien der partizipativen Aktionsforschung und entwickelte evidenzbasierte Das Text beschreibt den Ablauf des perioperativen Hautscreenings und die Vorgehensweise bei Hautschädigungen im Krankenhaus. Es wird betont, wie wichtig regelmäßige Hautscreenings sind, um Hautschädigungen wie Dekubitus frühzeitig zu erkennen. Es wird empfohlen, Hautschädigungen unverzüglich zu behandeln und zu dokumentieren. Zudem wird darauf hingewiesen Der Text enthält Informationen über das intraoperative Dekubitusrisiko und die Prävention von Druckverletzungen während einer Operation. Es werden verschiedene Risikofaktoren wie Durchblutungsstörungen, Anämie, Kachexie, Adipositas und Komorbiditäten aufgeführt. Es wird auch auf das Assessment des Dekubitusrisikos und das Vorgehen bei Hautveränderungen eingegangen. Des Weiteren

Schlagwörter

DEKUBITUS; PROJEKTGRUPPE; PROJEKT; DOKUMENTATION; KOMMUNIKATION; OPS; FRAGEBOGEN; BEFRAGUNG; EVALUATION;