Pflegewissenschaft · Artikel

Folgen des „grauen Marktes“ der 24-Stunden-Pflege

Wüstner, K.

Pflegewissenschaft · 2021 · Heft 5 · S. 330 bis 339 · DOI 10.3936/11973

Abstract

Viele Menschen wünschen sich, auch im Alter und bei Beeinträchtigungen möglichst lange so selbstbestimmt wie möglich im eigenen Zuhause verbleiben zu können. Wenn sich Angehörige nicht um ihre pflegebedürftigen Familienmitglieder kümmern können, kann ein Engagieren von 24-Stunden-Betreuungskräften helfen, diesen Wunsch zu erfüllen. Wegen der demographischen Entwicklung, steigender Nachfrage nach Haushaltsund Pflegeunterstützung und fehlender Regulierungen hat sich ein Markt mit großem Potenzial und Attraktivität entwickelt. Der Staat hat hier die Verantwortung weitgehend abgegeben und überlässt das Feld Agenturen, Betreuungskräften und Pflegebedürftigen bzw. ihren Angehörigen. Der Beitrag wirft einen Blick auf Vermittlungsformen und Agenturen, und er stellt mögliche Folgen des „grauen Marktes“ für beteiligte Akteure dar. Zuletzt werden Anregungen aufgegriffen, wie diese Form der Sorgearbeit transparenter, akzeptierter, besser geregelt und ihre Qualität besser gesichert werden könnte.

Zusammenfassung

Der Text beschreibt die Auswirkungen des "grauen Marktes" der 24-Stunden-Pflege in Deutschland. Es wird thematisiert, wie sich aufgrund fehlender Regulierungen und des steigenden Bedarfs an Pflegeunterstützung ein Markt entwickelt hat, der von Agenturen, Betreuungskräften und Pflegebedürftigen genutzt wird. Es wird darauf hingewiesen, dass viele Pflege Der Text beschreibt die Problematik der 24-Stunden-Betreuung durch ambulante Pflegedienste und Agenturen, insbesondere im "grauen Markt". Es wird darauf hingewiesen, dass fehlende Qualifikations- und Qualitätskriterien die Attraktivität dieses Marktes erhöhen. Unterschiede zwischen professioneller Pflege und 24-Stunden-Betreuung werden aufgezeigt, wobei auf Der Text diskutiert die Probleme und Herausforderungen, die mit der 24-Stunden-Betreuung von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen verbunden sind. Es werden verschiedene Optionen für die Betreuung aufgezeigt, darunter das Selbstübernehmen der Pflege, Engagieren von Betreuungskräften über Agenturen oder auf Selbstständigenbasis, sowie die Risiken und Schwierigkeiten, die mit diesen Der Text enthält Informationen über die Problematik der 24-Stunden-Pflege, insbesondere die Ausbeutung von Pflegekräften aus Mittel- und Osteuropa in Privathaushalten. Es werden verschiedene Quellen und Studien zu diesem Thema aufgeführt, die sich mit Aspekten wie Schwarzarbeit, Arbeitsbedingungen, Belastungen für pflegende Angehörige und rechtliche Fragen befassen. Es wird auch auf

Schlagwörter

PFLEGE; BETREUUNG; MODELL; STUDIE; ARBEITSZEIT; HAUSHALT; AUSBILDUNG; KOSTEN; VERTRAG;