Studie zur Situation akademisch qualifizierter Pflegefachpersonen in der Psychiatrie (AkaPP)
Scheydt, S.; Holzke, M.; Vogt, A.; Nienaber, A.
Pflegewissenschaft · 2021 · Heft 5 · S. 347 bis 356 · DOI 10.3936/12024
Abstract
Für Deutschland existieren speziell für psychiatrische Versorgungssettings bislang keine umfassenden Daten hinsichtlich des Einsatzes akademisch qualifizierter Pflegefachpersonen. Vor diesem Hintergrund wurde die AkaPP-Studie auf Grundlage einer deutschlandweiten Online-Befragung im Querschnittsdesign durchgeführt, welche erstmals umfassende Daten zur Situation akademisch qualifizierter Pflegefachpersonen in psychiatrisch-psychosozialen Handlungsfeldern für Deutschland liefert. Im Fokus stehen hierbei vorwiegend die Erfassung, Beschreibung und Bewertung erweiterter Daten zu den ausgeübten Rollen, konkreten Einsatzgebieten, den Potenzialen und Barrieren des Einsatzes in der direkten Patientenversorgung sowie weiteren ausgewählten Strukturdaten und Rahmenbedingungen der akademisch qualifizierten psychiatrischen Pflegefachpersonen in Deutschland.
Zusammenfassung
Die AkaPP-Studie untersucht die Situation der akademisch qualifizierten Pflegefachpersonen in der Psychiatrie in Deutschland. Es fehlen umfassende Daten über ihren Einsatz, daher wurde eine deutschlandweite Online-Befragung durchgeführt. Die Studie konzentriert sich auf die Rolle, Einsatzgebiete, Potenziale und Barrieren der akademisch qualifizierten Pflegefachpersonen in der Die AkaPP-Studie untersucht die Situation von akademisch qualifizierten Pflegefachpersonen im Bereich der psychosozialen Versorgung in Deutschland. Die Mehrheit der Befragten hat eine grundständige Pflegeausbildung absolviert, bevor sie sich weiterqualifiziert haben. Die Studienergebnisse zeigen, dass Pflegende vor allem in der Psychiatrie und psychischen Gesundheit tätig sind Die Studie untersucht die Entwicklung von Praxisstrukturen für akademisierte Pflegefachpersonen, um den Mangel an Pflegefachkräften zu bekämpfen. Es wird festgestellt, dass die meisten Teilnehmer im stationären Setting tätig sind, während etwa 20% außerhalb dieses Bereichs arbeiten. Es wird auch darauf hingewiesen, dass es keine Einheitlichkeit in den Rollenbezeichnungen Die Texte behandeln verschiedene Themen im Bereich der Pflege und Gesundheitsversorgung, darunter die Rolle von Pflegefachpersonen mit Hochschulabschlüssen, die Auswirkungen von Pflege auf die Mortalität von Patienten, die Entwicklung des Berufs der Pflegeberater und Empfehlungen zur akademischen Qualifikation im Gesundheitswesen.
Schlagwörter
PFLEGE; PSYCHIATRIE; INTERNATIONAL; WEITERBILDUNG; AUSBILDUNG; BEFRAGUNG; ENTWICKLUNG; BESCHREIBUNG; ZUFRIEDENHEIT;
