Pflegewissenschaft · Artikel

Leben nach Endometriumkarzinom - Herausforderungen und Bedürfnisse von betroffenen Frauen. Eine qualitative Studie.

Laube, S.; Haslbeck, J.; Benedetti, F.

Pflegewissenschaft · 2023 · Heft 3 · S. 140 bis 147 · DOI 10.3936/2023pw4083

Abstract

Frauen, die an einem Endometriumkarzinom erkrankt sind, leiden an diversen Gesundheitsproblemen, welche ihre Lebensqualität beeinflussen. Anhand teilstrukturierter Interviews mit sieben Frauen wurden Herausforderungen und Bedürfnisse identifiziert. Im Erleben des Alltags der Betroffenen wurden drei Hauptthemen entwickelt: „Lebensqualität aufrechterhalten“, „Lebensstil anpassen“ und „Komplexität und Vielschichtigkeit einer chronischen Erkrankung“. Die Bedürfnisse der Betroffenen wie z. B. der Wunsch nach Aufklärung, Informationen und Kommunikation wurden identifiziert. Die Betroffenen haben ihren Lebensstil zugunsten eines besseren Gesundheitszustands und -erlebnisses angepasst und Strategien entwickelt, um ihre Lebensqualität aufrechterhalten zu können. Eine erweiterte bzw. optimierte Unterstützung durch das Gesundheitspersonal würde den Betroffenen die Unsicherheiten nehmen und ihr Selbstmanagement fördern.

Zusammenfassung

Die Studie befasst sich mit den Herausforderungen und Bedürfnissen von Frauen, die an Endometriumkarzinom erkrankt sind. Die Betroffenen haben ihre Lebensweise angepasst, um ihre Lebensqualität zu verbessern. Die Studie identifiziert auch den Bedarf an erweiterter Unterstützung durch das Gesundheitspersonal. Die Forschung basiert auf qualitativen Interviews und zeigt, dass Frauen mit Die Studie befasst sich mit der Erfahrung von Frauen, die an Endometriumkarzinom erkrankt sind, und deren Bedürfnissen während und nach der Behandlung. Die Qualitätssicherung erfolgte nach Lincoln & Guba (1985) und betonte Glaubwürdigkeit, Übertragbarkeit und Nachvollziehbarkeit der Daten. Die Ergebnisse zeigten, dass die Frauen Strategien entwickelten, Die Kommunikation und Information von Frauen mit Endometriumkarzinom (EK) ist entscheidend für die Bewältigung der Krankheit. Fachpersonen spielen eine wichtige Rolle bei der Prävention, Früherkennung und Langzeitbetreuung von EK. Es besteht Bedarf an individueller Beratung und Unterstützung, da viele Frauen sich unzureichend informiert fühlen, insbesondere über alternative Behandlungsm

Schlagwörter

STUDIE; KRANKHEIT; ERLEBEN; GESUNDHEIT; KOMMUNIKATION; ADIPOSITAS; FRAU; SCHWEIZ; BETREUUNG;