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N.N.
Pflegewissenschaft · 2025 · Heft 5 · S. 252 bis 254 · DOI 10.3936/docid568143
Abstract
Alzheimer Forschung Initiative e. V. fördert erstmals Pflegeforschung; Neue Impulse für die mobile Hauskrankenpflege – Abschluss des Forschungsprojekts OMAHA; Pflegegrad 1 muss bleiben und zielgerichteter ausgestaltet werden
Zusammenfassung
Die Alzheimer Forschung Initiative e. V. (AFI) fördert erstmals Pflegeforschung mit 500.000 Euro für das Schulungsprogramm „CogStim24“ an der Universität zu Köln. Unter der Leitung von Dr. Ann-Kristin Folkerts und Prof. Dr. Elke Kalbe zielt das Projekt darauf ab, Pflegekräfte in der geistigen Aktivierung von Menschen mit Demenz zu schulen. Oft sind es kleine Reize, die den Betroffenen helfen, ihre Erinnerungen zu aktivieren. Das Programm integriert kognitive Stimulation flexibel in den Pflegealltag, um die Lebensqualität der Erkrankten zu verbessern. Pflegekräfte lernen in einer 11-wöchigen Schulung verschiedene Methoden, um die geistige Aktivität der Demenzkranken zu fördern.
Die AFI plant, Pflegeforschung als zweiten Schwerpunkt neben der Grundlagenforschung zu etablieren, um die Versorgung von Menschen mit Demenz nachhaltig zu verbessern. Ein weiteres Projekt, OMAHA, untersucht die Arbeitsbedingungen in der mobilen Hauskrankenpflege und entwickelt Strategien zur Verbesserung der Mitbestimmung und Arbeitsbedingungen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Sichtbarkeit und Unterstützung für die mobile Pflege zu erhöhen. Zudem wird die Notwendigkeit betont, den Pflegegrad 1 beizubehalten und präventive Maßnahmen zu stärken, um die Lebensqualität älterer Menschen zu sichern.
Schlagwörter
Alzheimer, Demenz, Pflegeforschung, kognitive Stimulation, Schulungsprogramm, Lebensqualität
